Der Casino Guru Kodex für faires Glücksspiel
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Die häufigsten Problembereiche beim Online-Glücksspiel und wie Casinos damit umgehen sollten

Wir glauben fest daran, dass das Online-Glücksspiel fair sein sollte. Das bedeutet gleichzeitig natürlich auch, dass die Spieler sich fair und ohne böswillige Absicht im Casino verhalten müssen. Es liegt jedoch hauptsächlich in der Verantwortung der Casinos, dafür zu sorgen, dass das Glücksspiel für die Spieler fair und sicher bleibt.

Wir haben schon so ziemlich alle Arten von Konflikten und Auseinandersetzungen zwischen Casinos und Spielern erlebt, da wir uns ja schon jahrelang mit den unterschiedlichsten Casino-Bewertungen und Spielerbeschwerden befasst haben. Diese Erfahrungen helfen uns dabei, eine klare Meinung über die Konfliktsituationen zu bilden und eine objektive Position zwichen den Streitparteien einnehmen zu können, und wie sich Casinos in bestimmten und häufig auftretenden Situationen verhalten sollten und was sie auf jeden Fall unterlassen sollten.

Wir werden im Laufe dieses Artikels auf die spezifischen Situationen konkreter eingehen und unsere Empfehlungen für jede einzelne dieser speziellen Vorfälle abgeben. Es ist jedoch wichtig, zunächst zwei Begriffe zu definieren: "Faires Casino" und "Faires und sicheres Casino".

Hinweis: Diese Begriffe können in einem anderen Kontext eine etwas andere Bedeutungen haben, die folgenden Definitionen gelten jedoch hier für dieses gesamten Artikel.

Die Definition von "fairen Casinos"

Ein "faires Casino" ist ein Online-Casino, das:

  • alle dem Spieler zustehenden Gewinne auszahlt;
  • keine missbräuchlichen Klauseln in den AGBs (mehr dazu später in diesem Artikel) hat;
  • keine betrügerischen Praktiken anwendet, um die Spieler hinters Licht zu führen;
  • eingeschränkte Länder bestimmt und kennzeichnet (Es verbietet Spielern aus diesen Ländern, ein Konto zu erstellen).

Aber sogar Casinos, die mit fairen Regeln ausgestattet sind und eine gute Herangehensweise an das Glücksspiel haben, können auch manchmal für die betreffenden Spieler schwierig sein. Denn in einigen Fällen sind sich die Spieler bestimmter Regeln möglicherweise im Vorhinein gar nicht bewusst und brechen diese zufällig oder versehentlich, obwohl die Casino-Bestimmungen unserer Meinung nach selbst fair und korrekt sind. Aus diesem Grund glauben wir fest daran, dass alle Regeln von den Casinos technisch durchgesetzt werden sollten, um zu verhindern, dass Spieler zufällig oder durch unglückliche Umstände in Schwierigkeiten geraten und anschließend in den sauren Apfel beißen müssen.

EIN BEISPIEL

Was bedeutet der Begriff "technologisch durchgesetzte Spielregeln"? Dies bedeutet, dass beispielsweise ein Casino eine maximale Einsatzbegrenzung von 5 Euro beim Spielen mit Bonusgeld hat und es den Spielern nicht gestattet sein sollte, Einsätze über 5 Euro tätigen zu können. Das Spielsystem des Casinos sollte keine höheren Einsätze akzeptieren. Das bedeutet gleichzeitig dann auch, dass die Spieler gar nicht versehentlich gegen eine bestimmte Spielregel verstoßen könnten, die sie möglicherweise gar nicht kennen.

Da eines unserer Ziele darin besteht, aktiv zur Verbesserung der Gesamtqualität von Online-Casinos beizutragen. Deshalb haben wir beschlossen, den Begriff "faires und sicheres Casino" einzuführen, um Online-Casinos zu beschreiben, die über den Status eines "fairen" Casinos hinausgehen. Dies kann meistens durch die korrekte Durchsetzung der Spielregeln geschehen, wie bereits oben in diesem Artikel erwähnt wurde.

Derzeit können nach unseren Kriterien nicht viele Casinos als „fair und sicher" klassifiziert werden. Wir hoffen jedoch, dass ihre Anzahl in absehbarer Zukunft zunimmt und dass eines Tages die Bezeichnung „fair und sicher" als der Standard für alle hochwertigen Online-Casinos sein wird.

Definition von "fairen und sicheren Casinos"

Als "Faire und sichere Casinos" werden jene Casinos bezeichnet, die alle Kriterien für "faire Casinos" erfüllen und zusätzlich noch Maßnahmen getroffen haben, die Spieler daran zu hindern, versehentlich etwas gegen die Spielregeln oder gegen deren eigenen Spielerinteressen zu tun.


"Faire und sichere Casinos" verhindern also proaktiv, dass Spieler versehentlich gegen die AGBs, Bonus-AGBs oder sonstige Richtlinien und Bestimmungen des betreffenden Casinos verstoßen, die die auf den Spielerkonten befindlichen Gelder gefährden könnten. Insbesondere sollten "faire und sichere" Casinos:

  • die maximale Einsatzhöhen, das eingeschränkte Spiel und andere Bonusbedingungen erzwingen;
  • die Spieler bereits vorzeitig warnen, wenn sie etwas gegen ihr eigenes Interesse tun sollten (zum Beispiel einen weiteren Bonus in Anspruch zu nehmen, der die möglichen Gewinne des vorherigen Bonus nichtig und ungültig machen sollte);
  • bereits bei der Kontoeröffnung Kontrollen durchzuführen, ob eventuell bereits mehrere Konten vom betreffenden Spieler vorhanden sind. (Wir empfehlen, die Kombination aus Name und Geburtsdatum des neuen Spielers in der Spielerdatenbank auf Übereinstimmungen zu überprüfen und einen sichtbaren Hinweis für den Spieler nach der erfolgten Kontrolle anzuzeigen, wenn eine diesbezüglich Übereinstimmung gefunden wurde. Weitere Informationen hierzu finden Sie weiter unten in diesem Artikel).

Es ist auch hier auch wichtig zu bedenken und festzustellen, dass dies nicht zwingend bedeutet, dass Casinos, die wir als "fair" betrachten, nicht gut sind. Es gibt viele faire Casinos, die großartige Dienstleistungen anbieten und den Spielern gegenüber ehrlich und aufrichtig sind. Die Casinos, die wir für "fair und sicher" halten, machen nur einen weiteren zusätzlichen Schritt zum Schutz der eigenen Spieler.

Hinweis: Der Begriff "sicheres Casino" wird häufig auch in Bezug auf verantwortungsbewusstes Spielen und Glücksspielsucht verwendet. Bestimmte Passagen in diesem Artikel beziehen sich auch auf diese Bereiche, aber der Begriff "sicher" in unserem Kodex für faires Glücksspiel könnte etwas anderes bedeuten, wenn wir ausschließlich über verantwortungsvolles Glücksspiel sprechen.

Was Casinos zwingend tun sollten und was sie unbedingt unterlassen sollten

Werfen wir einen Blick darauf, was Casinos tun sollten und was nicht. Dies ist ein äußerst komplexes Thema, da wir der Meinung sind, dass der Großteil der Verantwortung bei Online-Glücksspielen bei den Casinos selbst liegen sollte und die Spieler nicht genau darauf achten müssen, was zu tun ist oder sei, um bei unbeabsichtigten Vorkommnissen keinen gleichzeitig schwerwiegenden und unbewussten Fehler zu machen.

Im Folgenden werden Sie mehrere Themenbereiche mit problematischen Situationen aufzeigen, die wir alle in diesen Artikel aufgenommen haben. Diese basieren vor allen auf unserer jahrelangen Erfahrung im Umgang mit Spielerbeschwerden und betreffen jene Bereiche, die die meisten Konflikte und kritischen Berührungspunkten zwischen Casinos und den Spielern hervorrufen:

  1. Versteckte und räuberische Spielregeln
  2. Gewinnlimits
  3. Maximale Einsatzbestimmungen
  4. Auszahlungslimits
  5. Eingeschränkte Länder
  6. Eingeschränkte Boni
  7. Ruhende Konten
  8. Bestimmte Spielmuster
  9. Bonusjagd
  10. Selbstausschlüsse
  11. Spielerüberprüfung und doppelte Konten
  12. Durchsetzung von Regeln
  13. Transparenz

Ein Hinweis: Wenn alle Bereiche, die wir in diesem Abschnitt behandeln, von den Casinos perfekt und mustergültig gehandhabt und durchexerziert würden, gäbe es unseres Erachtens im Internet keine gerechtfertigteren Beschwerden mehr, die im Zusammenhang mit dem Glücksspiel stehen, abgesehen von einer sehr geringen Anzahl von Beschwerden, die eher marginale Probleme betreffen.

1. Versteckte und räuberische Regeln

Jedes Casino hat seine eigenen Geschäftsbedingungen (AGBs), die die Beziehung zwischen einem Spieler und dem Casino sowie die Rechte und Pflichten beider Parteien festlegen. Einige Casinos wenden jedoch auch Regeln an, die nicht in ihren AGBs angeführt sind (diese nennen wir "versteckte Regeln") oder die Spielregeln enthalten, die bewusst oder unbewusst gegen die Idee des fairen Glücksspiels verstoßen und zur Übervorteilung der Spielern verwendet werden ("räuberische Spielregeln").

Der Standpunkt des Casinos

Es gibt einige mögliche und triftige Gründe für die Existenz von versteckten und räuberischen Bestimmungen:

  • Einige Casinos wenden bewusst räuberische Spielregeln an oder verbergen und verschleiern einige ihrer Regeln versehentlich. Dies ist zwar nicht sehr verbreitet, aber einige online verfügbare Glücksspielanbieter tun dies möglicherweise unbewusst und bemerken anfänglich gar nicht, dass ihre Spielregeln den Spielern gegenüber unfair sind oder dass sie etwas verbergen, das eigentlich veröffentlicht werden sollte.
  • Einige Casinos wenden versteckte Regeln an oder schaffen räuberische Regeln, um sich absichtlich vor bestimmten Situationen und Spielern zu schützen. Diese Casinos kümmern sich zuerst um ihren eigenen Schutz und Absicherung gegenüber den Spielern und bei diesen Casinos steht nicht im Vordergrund, wie ihre Spielregeln das Wohlbefinden der Kunden beeinflussen und in einigen Fällen diese auch benachteiligen.
  • Einige Casinos verbergen absichtlich bestimmte Spielregeln und / oder führen räuberische Spielregeln in ihren AGBs an, um die Spieler finanziell auszunehmen und so die Casinogewinne zu steigern.

Der Spielerstandpunkt

Es gibt nur wenige Spieler, die die AGBs lesen, bevor sie ein Casino-Konto eröffnen. Die überwiegende Mehrzahl der Spieler setzen sich anfänglich nicht mit den AGBs auseinander. Und selbst jene Spieler, die sich mit den AGBs auseinandergesetzt haben, überprüfen zumeist nur bestimmte Teile der betreffenden Bestimmungen, so zum Beispiel nur die möglichen eingeschränkten Länder.

Die Spieler gehen davon aus, dass das ausgewählte Casino bestimmte allgemein zu erwartende Verhaltensweisen automatisch an den Tag legen und sie es daher nicht für notwendig erachten, alle Passagen der Bestimmungen sorgfältig zu lesen. Sie rechnen nicht damit, dass auf sie in den AGB räuberische und unehrenhaften Spielregeln lauern. Und da einige Spieler möglicherweise keine Erfahrung mit Online-Glücksspielen haben, bemerken sie möglicherweise gar nicht, dass einige Spielregeln räuberisch sind, selbst wenn sie die AGBs vollständig lesen.

Ein weiterer Hinweis: Abgesehen von den Bonus-Jägern, den sogenannten "Bonus-Huntern", die normalerweise alle Bestimmungen sorgfältig lesen, um zu überprüfen und sicher zu gehen, ob sie die Boni des Casinos missbrauchen können oder nicht, ließt die überwiegende Mehrzahl der Spieler die AGBs gar nicht oder nicht vollständig.

Und zusätzlich versuchen so manche Casinos bestimmte Regeln durchzudrücken, die gar nicht in den betreffenden AGBs dieses Casinos angeführt sind (die sogenannten versteckten Bestimmungen). So ist es den Spielern absolut unmöglich, dass sie offensichtlich von diesen Bestimmungen Kenntnis bekommen könnten. Es kann daher auch unmöglich von den Spielern verlangt werden, dass diese Regeln befolgt werden, vor allem wenn diese versteckt oder verborgen irgendwo in den Spielbestimmungen lauern.

Unser Standpunkt

Wir tolerieren keinerlei versteckte oder räuberischen Spielregeln, da diese unfair gegenüber den Spielern sind und diese benachteiligen. Wenn wir solche unredliche Bestimmungen während unseres Überprüfungsprozesses feststellen oder durch eine Spielerbeschwerde auf diese aufmerksam gemacht werden, verringern wir die Reputationsbewertung des betreffenden Casinos und versuchen, die verantwortlichen Personen des Casinos zu einem fairen Verhalten zu bewegen, sofern dies überhaupt innerhalb unserer Möglichkeiten liegen sollte.

Bei der Entscheidung, ob einige Klauseln missbräuchlich sind oder nicht, stützen wir uns auf unser Urteilsvermögen und unsere langjährigen Erfahrungen sowie auf die anzunehmende und übliche Vorgehensweise für Online-Glücksspiele, mit denen wir seit langer Zeit bestens vertraut sind.

Die AGBs sollten klar und deutlich geschrieben sein, damit sie von den Spielern leicht und genau verstanden werden. Das gesamte Spielsystem des betreffenden Casinos sollte so eingerichtet sein, dass die Spieler die Spielregeln auch nicht unwissentlich brechen können und sich so selbst übervorteilen können. Alle Spielregeln sollten an einer einzigen, leicht auffindbaren Stelle aufgelistet sein (am besten in den AGBs), sollen leserlich und strukturiert sein, und dürfen auf keinen Fall unfair und / oder räuberisch sein (siehe hierzu Beispiele für versteckte und räuberische Bestimmungen weiter unten in diesem Artikel).

Unsere Empfehlungen an die Casinos

Jede einzelne einzuhaltende Bestimmung, von der sie ausgehen, dass die Spieler diese einhalten, sollte von Ihnenentweder in Ihren allgemeinen Geschäftsbedingungen oder in den Bonusbedingungen des betreffenden Boni angegeben werden. Sie sollten niemals versuchen, Regeln anzuwenden, die nicht öffentlich bekannt und/oder einsichtig sind, und von denen ihre Spieler einfach nichts wissen können.

Außerdem sollten alle Bestimmungen im Einklang mit dem Fairplay-Kodex stehen. Da die meisten Spieler die Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht vor einer Kontoeröffnung lesen, dürfen sich keinerlei räuberische Passagen in den Spielregeln befinden. Helfen Sie ihren Spielern, sicher zu spielen. Genau deshalb müssen Sie ausschließlich faire Spielregeln verwenden und anwenden. Gestalten uns strukturieren Sie Ihre AGBs einfach und leicht verständlich und versuchen Sie nicht, Spielregeln so zu konstruieren, dass Sie diese gegen Ihre Spieler in missbräuchlicher Art und Weise einsetzen können, denn die Spieler werden ja in diesem Fall nichts falsches oder unkorrektes gemacht haben.

Denken Sie auch immer daran, dass ein faires Spielerumfeld auch für Ihr Unternehmen nur von Vorteil sein kann. Es sollte in Ihrem eigenen Interesse liegen, denn nur mit Fairness werden Sie Ihre Spieler behalten können und sie diese aktiv zum Spiel animieren können. Wenn Ihre Kunden feststellen werden, dass Sie unfair mit Ihnen umgehen, so werden diese mit Sicherheit nicht mehr auf Ihrer Webseite weiterspielen und schnell das Ferne suchen. Und breitet sich erst einmal diese negative Nachricht über Ihr Casino im weltweiten Netz aus, so werden Sie mit Sicherheit auch weniger Erstanmeldungen haben, denn die Spieler werden es vorziehen sich in anderen Casinos zu registrieren.

Beispiele für versteckte, unfaire und räuberische Spielregeln

Um versteckte und räuberische Spielregeln besser veranschaulichen zu können und damit diese auch für Sie einfach verständlich sind, finden Sie nachfolgend einige Beispiele für unfaire Praktiken. Wir haben diese auch mit unseren Kommentaren versehen.

Beispiel 1: Der maximaler Gewinn basierend auf dem eingezahlten Betrag

„Wenn der kumulierte Einzahlungsbetrag eines Spielers € 200 nicht überschreitet, so ist der Spieler nur bis zur letzten Einzahlung berechtigt, den 10-fachen Wert auszubezahlen. Diese maximale Auszahlung wird auch jenen Fällen durchgesetzt, in denen der Spieler zusätzliche Einzahlungen getätigt hat, die nach alleinigem Ermessen des Casinos vorgenommen wurden, um den kumulierten Einzahlungsbetrag von 200 € zu überschreiten. "

Beispiel 2: Der maximale Gewinn basierend auf dem eingezahlten Betrag

„Übersteigt die Auszahlung das 10-fache des Betrags der Ersteinzahlung, wird der Restbetrag storniert und der Saldo wird auf 0 herabgesetzt."

Diese beiden Beispiele sind eindeutig unfair gegenüber den Spielern. Es ist einfach nicht sinnvoll, die Auszahlungsbeträge zu begrenzen, wenn sie nicht mit einem Bonus spielen. Wir akzeptieren Bonus-AGBs, die die maximale Auszahlung eines Bonusspiels einschränken. Da die obigen Beispiele jedoch nicht mit Boni zusammenhängen, sind sie eindeutig unfair und grob räuberisch.

Beispiel # 3: Die Spielregeln versteckt in den FAQs oder in anderen Bereichen der Webseite

„Durch die Nutzung und / oder den Besuch eines beliebigen Abschnitts der betreffenden Webseite (das Wort Casino wird nicht erwähnt); oder durch die Eröffnung eines Kontos auf der Webseite erklären Sie sich einverstanden, folgende Bereiche und Inhalte zu akzeptieren: Allgemeine Geschäftsbedingungen; Datenschutz-Bestimmungen; Verantwortungsbewusstes Spielen, FAQs, Spielregeln; Auf der Webseite werden die Bonusbedingungen, spezielle Kampagnen sowie stattfindende Turniere veröffentlicht. "

Wie bereits erwähnt, sollten alle Spielregeln, die von den Spielern befolgt werden folgen müssen, in den AGBs zusammengefasst werden. Einige Ausnahmen sind verständlich (z. B. Bonus-AGBs, Datenschutzbestimmungen usw.), aber das Verstecken der wichtigen und bedeutenden Spielregeln in den "Häufig Gestellten Fragen" (FAQs") ist eindeutig unfair und schlichtweg in die Irre führend, denn niemand vermutet diese dort und wird diese gegebenenfalls dort auch suchen.

Beispiel 4: Das Stornieren von Gewinnen, die das Auszahlungslimit überschreiten

"Zulässige maximale Auszahlung pro Monat: 3000 € / £ / $
Sollte der Auszahlungsbetrag diesen Wert überschreiten, wird der Restbetrag storniert und der Saldo wird auf 0 gesetzt. "

Wird die Tatsache ignoriert, dass das Auszahlungslimit in diesem Beispiel auch nicht sehr hoch ist, ist die zweite Feststellung in diesem Beispiel eigentlich eine Frechheit. Es ist eine Sache, dem Spieler nur einen bestimmten Betrag pro Monat von seinem Gewinn auszuzahlen, aber es ist etwas völlig anderes (und äußerst räuberisch dazu), alles Geld über diesem Limit einzukassieren, wenn ein Spieler eine höhere Auszahlung wünscht und anfordert.

Die notwendigen Anforderungen sowohl für „faire Casinos" als auch für „faire und sichere" Casinos

Damit ein Casino von unserem Bewertungsteam als "fair" oder "fair und sicher" eingestuft wird, dürfen in den betreffenden AGBs keine verschleierten Spielregeln enthalten sein, und alle Bestimmungen des Casinos müssen in den AGBs eindeutig aufgelistet sein (Die AGBs für die Bonusspielregeln sollen alle Bestimmungen für die verwendeten Boni enthalten). Oder mit anderen Worten vereinfacht ausgedrückt: Es dürfen keine versteckten, verschleierten oder räuberischen Spielregeln erlaubt sein.

2. Gewinnlimits

Einige Casinos verwenden Gewinnlimits, die es Spielern erlauben, lediglich einen begrenzten Geldbetrag in einer einzelnen Spielrunde oder innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums zu gewinnen. Die Gewinnlimits können auf verschiedene Arten berechnet und angewendet werden:

  • Ein Gewinn in einer einzelnen Spielrunde - Durch einen begrenzten Gewinn in einer Spielrunde steht es den Spielern lediglich zu, nur einen bestimmten Betrag bei einer Walzendrehung in einem Slotspiel, einer Roulette-Drehung oder in einer Spielrunde in einem anderen Spiel zu gewinnen.
  • Die Gesamtsumme der Gewinne innerhalb eines Zeitraums - Diese Art von Gewinnlimitierung gilt für die Gesamtsumme der einzelnen Gewinne in einem bestimmten Zeitraum (am häufigsten wird hier ein Tag als Zeitbereich verwendet). Die Verluste werden nicht berücksichtigt.
  • Der Nettogewinn innerhalb eines Zeitraums - Diese Wert beschränkt die Gesamtsumme, die ein Spieler in einem bestimmten Zeitraum (am häufigsten an einem Tag) gewinnen kann. Die Verluste werden ebenfalls berücksichtigt.

Abgesehen von den verschiedenen Arten von Gewinnlimits stellt sich jedes einzelne Casino dieser Thematik unterschiedlich. Einige Casinos wenden möglicherweise direkt nach einem erzielten Gewinn ein Gewinnlimit an, andere setzen sich möglicherweise erst dann mit der Herausforderung auseinander, wenn ein Spieler eine Auszahlung anfordert.

Ein Beispiel

Ein Casino wendet ein Gewinnlimit von 100.000 € in einer einzelnen Spielrunde an. Sollte ein Spieler in einer sehr erfolgreichen Spielautomatenbonusrunde 150.000 € gewinnen, so ist der Spieler lediglich berechtigt, 100.000 € zu behalten, und der Rest von 50.000 € wird nicht an den Spieler ausbezahlt sondern vom Casino einbehalten.

Hinweis: In einigen Ländern werden die Gewinnlimits an die örtlichen Gesetzen und Bestimmungen angepasst. In diesen Fällen sind die Casinos gezwungen diese einzusetzen und können nichts dagegen unternehmen, vor allem dann wenn diese dort operierenden Casinos ihre Lizenz behalten und legal arbeiten möchten.

Die Gewinnlimits und die progressiven Jackpots

Der Zusammenhang zwischen Gewinnlimits und progressiven Jackpots muss ebenfalls explizit erläutert werden. Denn Progressive Jackpots werden anders bewertet als normale Casino-Gewinne. Diese bestimmten Jackpotgewinne werden in der Regel von dem Spieleanbieter selbst ausgezahlt, der das Spiel erstellt hat, bei dem der Jackpot gewonnen wurde, und nicht von dem Casino, in dem ein Spieler den Jackpot gewonnen hat.

Nach einem progressiven Jackpotgewinn überweist der Spieleanbieter das Geld an den glücklichen Gewinner, wobei das Casino nur als Vermittler fungiert. Daher ist es (in den meisten Fällen) nicht sinnvoll , das Gewinnlimit des Casinos auf diese Gewinne ebenfalls anzuwenden. Sollte das Casino dies dennoch tun, wird nur einen Teil des Gewinnes an den Glücklichen übermittelt und die restlichen Gelder werden im Grunde einbehalten. Aus diesem Grund gehen einige Spieleanbieter bestimmte Vereinbarungen mit den Casinos ein, auf deren Grundlage das Casino dem Spieler keine legitimen progressiven Gewinne vorenthalten kann und darf und das Casino sich verpflichtet, dass diese Gewinnbeträge vollständig ausbezahlt werden müssen.

Hinweis: Es gibt einige Ausnahmen, bei denen große Gruppen von Casinos ihre eigenen progressiven Jackpots haben. Diese Fälle müssen dann natürlich unterschiedlich behandelt werden.

Der Standpunkt des Casinos

Wenn Casinos aufgrund von Gesetzen und Vorschriften vorgegebene und erforderliche Gewinnlimits anwenden, so kann dagegen nichts unternommen werden. Das bedeutet gleichzeitig auch, dass wir nicht gegen diese Casinos vorgehen können. Viele Casinos begrenzen jedoch die Gewinne ihrer Spieler nach eigenem Ermessen und Gutdünken, ohne dass diese von einer Aufsichtsbehörde vorgeschrieben werden.

Einige Casinos verwenden Gewinnlimits, um sich vor großen Gewinnen zu schützen, die eine Gefahr für ihren Cashflow und ihre Rentabilität darstellen könnten. Denn ein unerwartet hoher Gewinn kann eine existenzielle Bedrohung für kleinere Casinos mit begrenztem Cashflow sein. Daher sind Gewinnlimits in diesem Zusammenhang sinnvoll, weil diese nicht groß und stark genug sind um dieser Gewinne verarbeiten zu können. Dennoch sind wir mit diesen Limits überhaupt nicht einverstanden, denn diese benachteiligen die Spieler schwer.

Sehr kleine Gewinnlimits (zum Beispiel unter 10.000 €) sind ganz klar darauf ausgelegt, Spieler zu übervorteilen und zielen darauf ab, die Gewinne des Casinos zu maximieren.

Der Spielerstandpunkt

Die meisten Spieler sind sich nicht bewusst, dass es Gewinnlimits gibt. Sie erwarten, dass sie ihre Gewinne in vollem Umfang behalten können, unabhängig von ihrer Höhe. Es ist verheerend, wenn ein Casino einen großen Teil des Spielergewinns einbehält, weil es diese Gewinnlimits einsetzt, von denen die Spieler unter Umständen vielleicht nicht einmal wissen.

Jedoch ist die Tatsache vollkommen richtig, dass die meisten Spieler überhaupt nicht von Gewinnlimits betroffen sind, weil deren Einsätze und die daraus resultierenden Gewinne einfach zu niedrig sind. Das ist der Grund, warum sich selbst einige Spieler, die über Gewinnlimits Bescheid wissen, sich nicht darum kümmern müssen, vorausgesetzt, sie setzen nur kleine Beträge ein, die nie zu einem hohen Gewinn führen können. Aber diese Einstellung zu diesen Limits wird sich mit Sicherheit sehr schnell ändern, wenn es diesen Spielern gelingen solle, einen höheren Betrag als gewohnt zu gewinnen.

Die Unbekümmertheit einiger Spieler ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass Gewinnlimits für Spieler sehr restriktiv sind und die Auszahlungsquote einiger Spiele (zumindest für einige Einsatzgrößen) effektiv verringern, da aufgrund dieser Limits der höchste Gewinn niemals erzielt werden kann.

Unser Standpunkt

Wenn die Gesetze oder Vorschriften bestimmte Gewinnlimits vorschreiben, tolerieren wir diese selbstverständlich. Wir akzeptieren diese dann als notwendiges Übel. Gerne hätten wir es, wenn diese gelöscht würden, aber wir verstehen, dass das Casino die vorgegebenen Vorschriften einer Regulierungsbehörde einhalten müssen.

Wenn ein Casino ein gesetzlich nicht vorgeschriebenes Gewinnlimit anwendet, so sehen wir die Lage schon ein wenig anders. Wenn das freiwillige (also gesetzlich nicht vorgeschriebene) Gewinnlimit des Casinos sehr hoch sein sollte (sagen wir mal 500.000 €), so gefällt es uns immer noch nicht, aber wir können es tolerieren, solange es nicht für progressive Jackpotgewinne gilt.

Wenn ein Casino freiwillig ein niedrigeres Gewinnlimit an- und umsetzt, verringern wir die Reputationsbewertung dieses Glücksspielunternehmen und warnen die Spieler vor dem restriktiven Gewinnlimit dieses Casinos.

Ein Hinweis: Das Anwenden von Gewinnlimits auf progressive Jackpots ist niemals akzeptabel. Sollte ein Casino dies wirklich umsetzen, stiehlt es im Grunde genommen Geld von dem gewinnenden Spieler und / oder dem auszahlenden Spieleanbieter, der das Spiel erstellt hat und bei dem der Jackpot gewonnen wurde. Diese Tatsachen sind für uns sehr wichtig und wir lassen all diese Tatsachen bei der Überprüfung und Bewertung von Casinos einfließen.

Unsere Empfehlungen an die Casinos

Anstatt willkürliche Gewinnlimits zu implementieren, empfehlen wir, die maximal zulässigen Einsätze zu verringern. Dies verringert effektiv die von den Spielern gewonnenen Beträge (und fungiert daher als eine Art Gewinnlimit), während die Spielmathematik intakt bleibt, und das Spiel und das Casino gegenüber den Spielern nicht unfair ist. Sie als Casinobetreiber sollten nicht zulassen, dass Spieler Einsätze platzieren können, die theoretisch zu Gewinnen führen, die Sie sich aber nicht leisten können, da Sie diese nicht tatsächlich auch ausbezahlen zu können.

Sie sollten auch niemals die Gewinne aus progressiven Jackpots begrenzen. Denn diese werden ja nicht Ihnen direkt ausgezahlt. Daher ist es für Sie als Casinoanbieter nicht sinnvoll, deren Gewinnhöhe zu begrenzen, es sei denn, dies wird von einer Aufsichtsbehörde verlangt.

3. Spielregeln für die maximale Einsatzhöhen beim Bonusspiel

Die meisten Casinos beschränken die maximale Einsatzhöhe für Spieler, die mit Bonusgeld spielen. Diese Regel wurde höchstwahrscheinlich eingeführt, um den Bonusmissbrauch zu erschweren. Ohne eine maximale Einsatzbegrenzung könnten Spieler, die den Bonus missbräuchlich verwenden, mit Hilfe des vom Casino erhaltenen Bonus versuchen, diesen durch Platzieren hoher Einsätze schnell zu vervielfachen. Und wenn diese Spieler dann erfolgreich waren, so können diese dank des vervielfachten Saldos die ursprünglichen Umsatzanforderungen problemlos erfüllen und ihre Gewinne vom Casinos auszahlen lassen. Die Maximale Einsatz-Regel ist daher eine durchaus angebrachte Regulierungsmethode, die dazu verwendet wird, um die extremsten Fälle der Hochvolatilitätsbonusjagd zu verhindern.

Ein Beispiel

Ein Spieler, der mit einem Bonus und mit einem maximalen Einsatz von 5 € spielt, darf keine höheren Einsätze tätigen. Wenn der Spieler gegen diese Regel verstößt, kann das Casino seinen Bonus und / oder Gewinn einbehalten.

Der Standpunkt des Casinos

Die Limitierung des maximalen Einsatzes ist ein Industriestandard in der weiten Welt des Online-Glücksspiels, die von Casinos dazu verwendet wird, um sich vor missbräuchlicher Bonusverwendung zu schützen. Aus diesem Grund wenden auch fast alle Casinos dieses Limit an, und überprüfen die Wetthistorie des Spielers auch vor einer möglichen Auszahlung. Damit stellen sie fest, ob der Spieler diese Bestimmung eingehalten hat, als dieser mit dem Bonus gespielt hat.

Die meisten Casinos setzen diese Regel für maximale Einsätze in technischer Hinsicht aber nicht um. Dies bedeutet, dass die Spieler sehr wohl in der Lage sein werden, höhere Einsätze als die limitierten zu tätigen, und die in den Bonus-AGBs zu finden sein werden. Daher müssen die Spieler stets auf der Hut sein und permanent ihre Einsatzgrößen selbst sorgfältig beobachten.

Der Spielerstandpunkt

Die meisten Online-Casino-Spieler kennen diese Bestimmung und achten darauf, diese nicht zu brechen, wenn sie mit Bonusgeld spielen.

Es gibt jedoch immer noch viele Spieler, die diesen Maximaleinsatz nicht kennen. Diese Spieler könnten daher stets in die Gefahr kommen, dieses Limit unbeabsichtigt zu brechen. Dies passiert oft, vor allem nach einem hohen Gewinn, wenn der Spieler aufgrund seines erhöhten Spielbudgets natürlich die Einsatzhöhen heraufschrauben könnte. Ist dies der Fall, so fühlen sich die Spieler in diesen Situationen schlichtweg betrogen, da ihnen ihre Gewinne später wieder vom Konto abgezogen werden. Und dies nur weil sie nicht die Kenntnis gehabt haben, dass sie etwas falsch gemacht haben.

Ein Spieler möchte im Grunde nicht alle AGBs sorgfältig lesen und bei jedem Spiel die Einsatzgrößen beobachten müssen, um nicht versehentlich einen höheren Einsatz als zulässig zu platzieren. Die meisten Spieler halten sich an diese Regel, wenn diese ihnen augenscheinlich in der Casino-Lobby, im Spiel selbst oder an einer prominenten Stelle auf der Webseite oder in der Werbung angezeigt wird, der sie über den Bonus informiert.

Unser Standpunkt

Die maximale Einsatzregel ist in der Tat ein Industriestandard, ebenso wie die Tatsache, dass ein Casino das Recht hat, die Gewinne des Spielers aus dem Bonusspiel abzulehnen, nachdem diese Regel bewusst oder unbewusst verletzt wurde. Wir wollen nicht gegen die Industriestandards handeln, indem wir Casinos bestrafen, die von Zeit zu Zeit den Wert eines Maximaleinsatzes gegen Spieler anwenden.

Auf der anderen Seite sind wir der Meinung, dass diese Regel auf Software-Ebene umgesetzt werden sollte, das bedeutet, dass die Casinosoftware oder die Webseite des betreffenden Casinos es den Spielern nicht erlauben sollte, Einsätze zu tätigen, die die vorgegebenen Limits überschreiten. Dies ist eine unserer Anforderungen an "faire und sichere" Casinos.

Sollte dieses Limit nicht durch Softwareeinstellungen umgesetzt werden kann, sollte jeder einzelne gemeldete Vorfall separat vom Casinokundendienst beurteilt werden, und nur jene Spieler bestrafen, die wissentlich und systematisch gegen die Regel verstoßen haben, nur um sich selbst einen finanziellen Vorteil zu verschaffen.

Darüber hinaus sollten die maximalen Einsatzhöhen deutlich angezeigt werden, idealerweise in der Casino-Lobby oder, wenn möglich, direkt im betreffenden Spiel selbst, oder an einer anderen prominenten Stelle auf der Webseite oder in der Werbung, die sie über den Bonus informiert, und nicht nur in den Bonusregeln „versteckt" positioniert zu sein. Es ist eine gängige Praxis, nur den Maximaleinsatz in den Bonus-AGBs aufzulisten. Wir wissen es jedoch durchaus zu schätzen, wenn die Casinos den Einsatz sichtbarer und leichter nachvollziehbar für den Spieler machen.

Unsere Empfehlungen an die Casinos

Im Idealfall sollten die Casinos ihre Maximaleinsatz auf Software-Ebene durchsetzen und es den Spielern daher nicht erlauben, Einsätze zu tätigen, die höher als zulässig sind. Auf diese Weise werden sich alle Spielerbeschwerden im Zusammenhang mit der maximalen Einsatzregel in Luft auflösen, da die Spieler dann diese Regel einfach nicht mehr brechen können.

Sollte aber die Durchsetzung des maximalen Einsatzes nicht möglich sein, weil Ihr Casino zum Beispiel Software von Drittanbietern verwendet, die diese Einstellungen nicht unterstützen (oder aus einem anderen Grund), sollten Sie als Casino jeden einzelnen Fall separat und sorgsam überprüfen. Denn einige Spieler verstoßen möglicherweise unbewusst gegen diese Casinovorgaben, zum Beispiel weil diese versehentlich auf die Schaltfläche "Maximaler Einsatz" bei einem Slotspiel klicken. Es ist natürlich unfair, dass diese Spieler dann dafür bestraft werden, insbesondere wenn sie in den Spielrunden zuvor nichts mit überhöhten Einsatzhöhen gewonnen haben sollten.

Die Anforderungen an „faire und sichere" Casinos

Damit ein Casino von unserem Bewertungsteam als "fair und sicher" eingestuft wird, muss es den maximalen Einsatz für das Bonusspiel technisch umgesetzt haben. Das bedeutet, dass das Softwaresystem des Casinos verhindern muss, dass die Spieler höhere Einsätze als das vorgegebene Limit tätigen können.

4. Die Auszahlungslimits

Die Auszahlungslimits beschränken die Höhe der beantragten Gelder, die an einen Spieler in einem bestimmten Zeitraum ausbezahlt werden können. Diese Limits können für verschiedene Zahlungsmethoden unterschiedlich sein, es gibt jedoch immer eine zeitliche Begrenzung dafür, wie viel ein Spieler in einem bestimmten Zeitraum (z. B. 1 Tag, 1 Woche oder 1 Monat) abheben kann.

Die Auszahlungslimits können zu Situationen führen, in denen ein großer Gewinn nicht sofort vollständig an einen Spieler ausgezahlt werden kann, sondern nur durch eine Abfolge von vielen kleineren Zahlungen über einen längeren Zeitraum hinweg.

Hinweis: Manchmal gibt es niedrige Auszahlungslimits (oder langsamere Auszahlungslimits) nicht nur, weil die Casinos diese so haben möchten, sondern aufgrund externer Faktoren wie Gesetzgebungen, verfügbaren Zahlungsmethoden usw. Wir betrachten diese Gegebenheiten als mildernde Umstände, wenn wir die Auszahlungslimits der Casinos überprüfen.

Der Standpunkt des Casinos

Die verschiedensten Casinos verwenden im Allgemeinen Auszahlungslimits, um ihren Cashflow zu schützen, das bedeutet, dass die Casinos dadurch verhindern möchten, dass ein hoher Gewinn sofort ausgezahlt werden muss. Denn durch diese hohe Auszahlung könnte es zu Problemen bei den Finanzen des Unternehmens kommen.

Der Spielerstandpunkt

Die Spieler möchten im Allgemeinen ihre Gewinne sofort und in voller Höhe beheben können. Die Einzahlungen sind bei den meisten Casinos oft unbegrenzt und sofort möglich und durchführbar. Daher verstehen viele Spieler nicht, warum sie auf die Auszahlung ihres Gewinns warten sollen. Bei einem hohen Gewinn und bei niedrigen Auszahlungslimits kann dieser Auszahlungsprozess oft mehrere Monate in Anspruch nehmen.

Unser Standpunkt

Im Idealfall sollte es gar keine Auszahlungslimits geben. Wir wissen jedoch, dass diese Forderung unrealistisch ist und wir akzeptieren sie als Teil des Online-Glücksspiel-Ökosystems, aber nur, wenn dieser Werte hoch genug angesiedelt sind. Wenn diese Auszahlungslimits zu einschränkend sind, verringern wir unsere Reputationsbewertung des betreffenden Casinos.

Unsere Empfehlungen an die Casinos

Die Spieler sollten und müssen in der Lage sein, ihre Gewinne, auch wenn sie hoch ausgefallen sind, in angemessener Zeit einkassieren zu können. Wir tolerieren Auszahlungslimits von mindestens 10.000 Euro pro Monat, aber generell gilt: je höher, desto besser. Alle Werte, die niedriger sind, sind für die Spieler sehr einschränkend.

Auch sollten die Auszahlungslimits nicht auf progressiven Jackpot-Gewinne angewendet werden, da diese bekannterweise nicht vom Casino selbst ausgezahlt werden.

Hinweis: Wenn ein Spieler seinen Gewinn nicht auf einmal ausbezahlt bekommt, da es ein zeitliches Limit für die verwendete Zahlungsmethode gibt, empfehlen wir, das Problem direkt mit dem Spieler zu besprechen und eine andere Option zu suchen, die eine schnellere Auszahlung ermöglicht.

5. Eingeschränkte Länder

Alle Casinos akzeptieren generell nur Spieler aus einigen bestimmten Ländern, der Rest der Länder ist "eingeschränkt". Das bedeutet, dass Spieler aus diesen bestimmten Ländern kein Konto in einem bestimmten Casino eröffnen können und daher auch nicht in diesem Casino spielen dürfen. Dies ist im Allgemeinen für alle Glücksspielseiten gleich, unterscheidet sich jedoch darin, wie Casinos mit Spielern aus den eingeschränkten Ländern umgehen.

Der Standpunkt des Casinos

Viele Casinos geben in ihren AGBs die für sie eingeschränkten Länder bekannt, und es liegt dann in der Verantwortung der Spieler, zu überprüfen, ob sie bei diesen Casinos dann spielen dürfen oder nicht.

Jedes Mal, wenn sich jemand aus einem eingeschränkten Land anmeldet, und diese Kunden im Casinos ein Konto eröffnen können, werden diese dann über dieser Einschränkung erst dann informiert, wenn diese Spieler eine Auszahlung ihrer Gewinne vornehmen möchten. Solange ein Spieler verliert, ist das Casino damit einverstanden. Sobald der Spieler jedoch gewinnt und sein gewonnenes Geld beheben möchte, lehnt das Casino diesen Auszahlungsantrag auf Grund der Bestimmung der "eingeschränkten Länder" ab und sperrt anschließend kommentarlos das Konto des Spielers.

Diese Vorgehensweise ist natürlich äußerst unfair, da sich Spieler möglicherweise registrieren, ohne diese betreffenden Einschränkungen zu kennen, und die Casinos diese "Fehler" des Kunden ausnutzen, in vielen Fällen wissentlich und absichtlich.

Der Spielerstandpunkt

Wenn ein Spieler auf eine bestimmte Casino-Website zugreifen kann, das Registrierungsformular öffnet, ein Konto erstellt, eine Einzahlung vornimmt und zum Spielen beginnt, so ist es doch mehr als verständlich, dass der Spieler davon ausgeht, dass er berechtigt ist, in diesem Casino spielen zu dürfen.

Einige erfahrene oder vorsichtige Spieler lesen möglicherweise die AGBs vorab und stellen fest, dass ihr Land, in dem sie wohnen den Status "eingeschränkt" hat, aber diese Spieler sind definitiv in der Minderheit.

Unser Standpunkt

Es ist kann mit Sicherheit nicht als akzeptabel angesehen werden, Spieler spielen zu lassen, wenn das Casino wissen sollte, dass dieser Spieler aus einem eingeschränkten Land kommt, und diese Casino erst dann planen, auf die Bestimmungen der eingeschränkten Ländern zu verweisen, wenn ein Spieler die erste Auszahlung anfordert. Dies widerspricht völlig den Regeln des Fairplays, da Sie als Casino einen Spieler wissentlich Geld setzen lassen, ohne dass dieser jemals die Chance hat, tatsächlich etwas zu gewinnen.

Viele Casinos behaupten, dass es schwierig oder de facto unmöglich ist, dies in ihre Systeme zu implementieren. Es geht jedoch nur darum, das Aufenthaltsland des Spielers mit der Liste der gesperrten oder zugelassenen Länder zu vergleichen.Daher halten wir es auf technologischer Ebene nicht für so schwierig.

Unsere Empfehlungen an die Casinos

Die korrekte Vorgehensweise besteht darin, während des Konto-Erstellungsprozesses nach eingeschränkten Ländern zu suchen und Spieler, die aus jenen eingeschränkten Ländern stammen, nicht zu erlauben, sich zu registrieren und zu spielen. Wenn Sie Ihre eingeschränkten Länder und das Wohnland des Spielers kennen, so kann es wahrlich kein Problem sein, diese Regel technisch auch umzusetzen.

Wenn Sie einem Spieler aus einem eingeschränkten Land das Spielen erlauben, weil Sie diese Prüfung nicht durchgeführt haben, sollten Sie akzeptieren, dass es Ihr Fehler war, und dem Spieler die zustehenden Gewinne auch auszahlen, obwohl er nicht hätte spielen dürfen. Natürlich vorausgesetzt, der Spieler hat gegen keine anderen Bestimmungen verstoßen.

Die notwendigen Anforderungen sowohl für „faire Casinos" als auch für „faire und sichere" Casinos

Damit ein Casino von unserem Bewertungsteam als "fair" oder "fair und sicher" eingestuft wird, können und dürfen Spieler aus einem eingeschränkten Land kein Konto erstellen und spielen. Die Überprüfung bezüglich eingeschränkter Länder muss während der Kontoerstellung erfolgen.

6. Die eingeschränkten Boni

Bestimmte Casino-Boni werden im Allgemeinen nur Spielern aus bestimmten Ländern angeboten. Dies bedeutet, dass nur einige Spieler einen bestimmten Bonus erhalten können. Es gilt jedoch auch hier das gleiche Vorgehen bzw. Problem wie bei eingeschränkten Ländern.

Der Standpunkt des Casinos

Einige Casinos listen nur die eingeschränkten Länder in den Bonusbedingungender einzelnen Boni auf und behaupten, dass ihr System es nicht gewährleisten kann, dass nur Spieler aus berechtigten Ländern den Bonus erhalten.

Dies ist aus ähnlichen Gründen wie in der vorherigen Situation (eingeschränkte Länder) extrem unfair gegenüber Spielern, wie wir weiter unten erwähnen werden.

Der Spielerstandpunkt

Wenn diese Bonusbeschränkungen vom Casino technisch nicht durchgesetzt werden können, so können die Spieler einen Bonus erhalten, den sie nicht hätten bekommen sollen, und sich erst dann über die Beschränkungen informieren, wenn das Casino ihre spätere Auszahlung ablehnt. Dies bedeutet, dass ein Spieler mit Bonusgeld spielen kann und erst dann von der Einschränkung erfährt, wenn er gewonnen hat und seine Gewinne auszahlen möchte. Auch in diesem Fall spielen die Spieler hier ohne einer effektiven Gewinnchance.

Wenn ein Spieler in einem Casino einen Bonus beanspruchen kann, so geht er logischerweise davon aus, dass dieser ihm auch zusteht und er mit diesem auch spielen kann. Die Spieler haben keinen Grund zu der Annahme, dass sie den Bonus überhaupt nicht hätten bekommen sollen. Aus diesem Grund ist es oft sehr überraschend für die betroffenen Spieler, wenn diese aufgrund dieser Spielbestimmung und ihrer unsachgemäßen Implementierung auf Auszahlungsprobleme stoßen werden.

Unser Standpunkt und unsere Empfehlungen an die Casinos

Wir glauben fest daran, dass Casinos technisch so ausgestattet sein sollten, dass nur berechtigte Spieler auch berechtigte Boni erhalten dürfen. Und wenn nicht, sollten Sie den Spielern erlauben, ihre Gewinne abzuheben, auch wenn sie aus einem Land stammen, dessen Boni eingeschränkt sind. Mit anderen Worten, sobald ein Spieler einen Bonus erhalten hat, sollte das Casino diesen dem Spieler zugestehen und nicht wieder wegnehmen, sowie auf keinen Fall die Gewinne aus diesem Bonus beschlagnahmen (es sei denn, es wurden andere Regeln verletzt).

Dieses Problem findet häufig bereits seinen Ursprung in der Bewerbung und im Marketing des betreffenden Bonus. Casinos oder deren Werbepartner senden häufig E-Mails mit neuen Bonusangeboten an Spieler, die gar nicht dazu berechtigt sind, diese nochmals in Anspruch zu nehmen. Die beworbenen Spieler haben dann allen Grund zur Annahme, dass diese Boni für sie ebenfalls verfügbar sind. Aber in den betreffenden Bonusbedingungen des Casino steht möglicherweise etwas ganz anderes. Daher sollten Informationen zu aktuellen Boni nur an jene Spieler gesendet werden, die auch tatsächlich berechtigt sind, diese zu erhalten.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Geben Sie Boni nur an jene Spieler, die diese gemäß den Bonus-AGBs auch erhalten dürfen. Und wenn Sie als Casino den Fehler begehen, einem Spieler einen Bonus fälschlicherweise zu gewähren, den dieser eigentlich nicht hätte erhalten sollen, dann nehmen Sie dem Spieler diesen nicht wieder weg. Akzeptieren Sie, dass es Ihr Fehler war, und zahlen Sie den Gewinn an den betreffenden Spieler aus.

Die Anforderungen sowohl für „faire Casinos" als auch für „faire und sichere" Casinos

Wenn ein Casino von unserem Bewertungsteam als "fair" oder "fair und sicher" eingestuft wird, so können die betreffenden Spieler keinen Bonus erhalten, der aufgrund von Länderbeschränkungen nicht für sie vorgesehen ist.

7. Abzug von Geldern von ruhenden Konten

Ruhende Konten sind jene Spielerkonten, die von Spielern über einen längeren Zeitraum nicht verwendet wurden. Nach einer bestimmten Anzahl von inaktiven Tagen (z. B. 180 Tage) konfiszieren einige Casinos nach und nach die Gelder, die sich noch auf den Konten befinden.

Der Standpunkt des Casinos

Casinos sind mit Sicherheit keine Bankinstitute und haben bestimmte Kosten und Aufwendungen, die mit der Aufbewahrung von Geldern auf den Spielerkonten über einen längeren Zeitraum verbunden sind. Daher ziehen die meisten Casinos die Kundengelder von ruhenden Konten ein, um ihre Kosten und Aufwendungen zu decken.

Es gibt jedoch auch Casinos, die bewusst die Klausel "Ruhende Konten" verwenden, um auf Kosten der Spielern, die möglicherweise vergessen haben, dass sie etwas Geld auf ihrem Casinokonto belassen haben, etwas zusätzliches Geld dazu verdienen wollen.

Ein Hinweis: Die meisten Casinos haben zwar eine Klausel zu den "ruhenden Konten", aber nicht alle handeln tatsächlich danach. Einige Casinos, die Wert auf zufriedene Spieler legen und diese bei Laune halten wollen, geben auch nach Jahren der Inaktivität alles bereits eingezogenen Gelder wieder an die Spieler zurück.

Der Spielerstandpunkt

Während Casinokonten sich stark von Bankkonten unterscheiden, werden manche Spieler diese Tatsache möglicherweise ähnlich sehen. Wenn sie etwas Geld auf ihrem Spielerkonto belassen, erwarten sie, dass sie es später dort wiederfinden werden, auch wenn sie längere Zeit nicht gespielt haben. Dies ist mit Sicherheit die Hauptursache, warum die Spieler möglicherweise sehr überrascht und unzufrieden sind, wenn sie feststellen, dass die Casinos Gelder von deren Guthaben abziehen möchte oder dies bereits getan haben.

Unser Standpunkt

Das Abziehen von Geldern von Spielerkonten ist eine Standardpraxis beim Online-Glücksspiel. Natürlich verstehen wir, dass Casinos nicht verpflichtet sind, Kontoguthaben zu halten, die nicht für langfristige Glücksspiele verwendet werden.

Wir sind jedoch der Meinung, dass die Casinos mindestens 360 Tage warten sollten (180 Tage sind das absolute Minimum, das wir gerade noch tolerieren, ohne die Reputationsbewertung des betreffenden Casinos zu verringern), bevor diese Schritte unternommen werden. Auf jeden Fall müssen die Casinos alle ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und Werkzeuge nutzen, um die Spieler im Voraus über diesen Vorgang zu informieren. Sollten die Casinos es nicht tun, so sind diese einfach nur unfair.

Natürlich geben die Casinos in der Regel an, dass „angemessene Anstrengungen" unternommen werden, um die inaktiven Spieler zu kontaktieren und sie zu informieren, bevor sie die Gelder einziehen. Auf jeden Fall sollten die Casinos versuchen, die inaktiven Spieler wieder zum Spielen zu bewegen oder ihr Geld vom Casino abzuheben.

Es geht auch darum zu definieren, was ein „angemessener Aufwand" eigentlich bedeutet. Bei der Beurteilung von bestimmten Beschwerden wissen wir nicht, welche Art von Kommunikation ein Casino verwendet hat, um mit dem Spieler in Kontakt zu treten, und wie viel Aufwand für diesen Prozess betrieben wurde. Wir sind der Meinung, dass es bei weitem nicht ausreichend ist, nur E-Mails an die Kunden zu senden, um als „angemessener Aufwand" zu gelten. Aber das ist auf jeden Fall das absolute Minimum, das die Casinos tun müssen um die Spieler hiervon zu informieren.

Und auch die Geldbeträge, die von den Spielerkonten abgezogen werden, sollten ebenfalls angemessen sein. Niemals sollte das gesamte Kundenguthaben auf einmal abgebucht werden, es sei denn, der Spieler hat nur noch ein paar Cent auf seinem Konto. Wir halten 5% des verbleibenden Restbetrags für den Höchstbetrag, der pro Monat abgezogen werden darf, aber auch hier möchten wir noch niedrigere Prozentsätze sehen. Wenn die Casinos jeden Monat einen fixen Betrag abziehen (anstelle eines Prozentsatzes des verbleibenden Guthabens), sollte dieser Betrag auch angemessen niedrig sein, sagen wir nicht höher als 20 €/£/$.

Unsere Empfehlungen an die Casinos

Wenn ein Spieler längere Zeit inaktiv war, müssen die Casinos diesen zuerst kontaktieren. Wann immer möglich, empfehlen wir, den verbleibenden Restbetrag (abzüglich der Bearbeitungsgebühren) durch eine Auszahlung an den Spieler zurückzuzahlen. Wenn das verbleibende Guthaben unter dem Mindestauszahlungslimit liegt, kann es einbehalten werden. Die im folgenden Absatz genannten Regeln sollten jedoch auch auf diesen Betrag angewendet werden.

Wenn Sie sich nach einer gewissen Zeit der Kundeninaktivität dennoch dazu entschließen, etwas Geld vom Konto des Spielers abzuziehen, sollten Sie auf jeden Fall die folgenden Regeln beachten:

  • Warten Sie mindestens 180 Tage, bevor Sie etwas unternehmen und Gelder abziehen.
  • Tun Sie alles, um den Spieler vorher zu kontaktieren und zu informieren. Verwenden Sie Kommunikationswege wie E-Mail, SMS, Telefonanrufe und den guten, alten Postweg. Beginnen Sie immer mit der einfachsten Methode, also einer E-Mail, und wechseln Sie erst dann zu einer anderen Methode, wenn die vorherige nicht erfolgreich war.
  • Ziehen Sie nie mehr als 5% des verbleibenden Guthabens oder 20 € / £ / $ pro Monat vom Konto des Spielers ab. (Es sollte immer der niedrigere Wert von den beiden zur Anwendung kommen).

Die Anforderungen sowohl für „faire Casinos" als auch für „faire und sichere" Casinos

Damit ein Casino von unserem Bewertungsteam als "fair" oder "fair und sicher" eingestuft wird, müssen die Casinos die oben aufgeführten Empfehlungen stets befolgen.

8. Spielmuster

Einige Casinos verbieten die Verwendung von Spiel- oder Wettmustern in ihren AGBs. Wenn vom Casino festgestellt wird, dass ein Spieler verbotene Wettmuster angewendet hat, so lehnen die Casinos häufig die angeforderten Auszahlungen ab und konfiszieren die erzielten Gewinne.

Der Standpunkt des Casinos

Casinos verwenden vor allem dann diese Regelung, um sich vor Bonusmissbrauch zu schützen, denn dieser kann oft anhand von bestimmten Wettmustern identifiziert werden können. Einige Casinos verwenden diese Bestimmung jedoch auch regelmäßig als Ausrede, um Auszahlungen von ehrlich erwirtschafteten Gewinnen abzulehnen.

Ein Hinweis: Der Bonusmissbrauch kann auch bei einer konstanten Einsatzhöhe funktionieren, wie wir in unserem Artikel zur Bonusjagd beschrieben haben. Das Verwenden von Spielmustern als Mittel, um zu verhindern, dass Spieler Boni missbrauchen, hält also nicht wirklich stand.

Der Spielerstandpunkt

Ein Spieler möchten so spielen, wie er es gerne möchte. Da alle Casinospiele einen bestimmten Hausvorteil haben, sehen sie keinen Grund, warum die Casinos bestimmte Arten oder Sequenzen von Wetten vermeiden oder gar verbieten sollten.

Unser Standpunkt

Wir erachten jene Vorfälle, in denen Casinos die „Wettmuster" -Regel anwenden, um die Gewinne der Spieler zu beschlagnahmen, als unfair.

Hinweis: In einigen Fällen können Wettmuster theoretisch verwendet werden, um betrügerisches Verhalten zu identifizieren. Wir haben nichts dagegen, wenn mit Wettmustern betrügerisches Gehabe aufgedeckt wird, jedoch kann auf keinen Fall akzeptiert werden, das Wettmuster als Ausreden herhalten müssen, um die Gewinne nicht an die Spieler auszahlen zu müssen.

Unsere Empfehlungen an die Casinos

Unsere Empfehlungen an die Casinos sind ganz einfach: Verwenden Sie Wettmuster keinesfalls als Entschuldigung, um die Gewinne nicht an Ihre Spieler auszuzahlen. Bestimmte Wettmuster können ein Hinweis darauf sein, dass ein Spieler gegen die Spielregeln verstößt, aber sie sollten nicht der einzige Grund sein, um die Spieler zu bestrafen.

Ein weiteres Problem ist die exakte Definition von Wettmustern. Theoretisch kann jede Folge von Einsätzen als Wettmuster angesehen werden. Wenn Sie sich nicht an unsere Empfehlungen halten und die Verwendung einiger Wettmuster verbieten möchten, sollten Sie diese zumindest detailliert spezifizieren, damit die Spieler wissen, was sie spielen dürfen und was nicht. Sollte dies nicht der Fall sein, so könnte die generelle Angabe von "Wettmuster" grundsätzlich gegen jeden Spieler immer und überall angewendet werden. Es ist wohl verständlich, dass uns dies nicht gefällt, genauso wenig wie es den Spielern nicht gefällt, wenn Sie dieses Argument gegen ihre Kunden einsetzen.

Zusammenfassend stellen wir fest, das wir ganz klar gegen das Verbieten von Wettmustern eintreten.

9. Die Bonusjagd (Bonusmissbrauch)

Die Bonusjagd (oder Bonusmissbrauch) definiert die Aktivitäten eines aktiven und systematischen Versuchs mittels Online-Casino-Boni Gelder zu verdienen. Um diesen Vorgängen Einhalt zu gebieten, verwenden Casinos häufig Klauseln zu Thema Bonusmissbrauch in deren AGBs, die es ihnen später ermöglichen soll, die Gewinne von Spielern einzubehalten, die im Verdacht stehen, Bonusmissbrauch betrieben zu haben.

Der Standpunkt des Casinos

Bonusbetrüger können für Online-Casinos kostspielig werden. Diese Spieler versuchen Casino-Boni zu verwenden und auf bestimmte Weise zu spielen, dass sie einen statistischen Vorteil gegenüber dem Casino erzielen können. Und da haben die Casinos natürlich etwas dagegen, denn ihre gesamte Geschäftsstrategie basiert auf dem Vorteil, den sie gegenüber den Spielern haben (dem sogenannten "Hausvorteil"), und so ist es nur allzu verständlich, dass sie sich gegen so einen Missbrauch schützen möchten.

Casinos verwenden Anti-Bonus-Missbrauchsklauseln häufig nachträglich in ihren AGBs, um Gewinne zu beschlagnahmen, nachdem die Umsatzanforderungen geklärt wurden und der Spieler um eine Auszahlung angesucht hat.

Der Spielerstandpunkt

Wenn ein Spieler einen Bonus erhält, so geht er nicht davon aus, dass ihm dieser wieder weggenommen wird. Die Spieler erwarten hingegen, dass sie mit dem Bonus spielen können, damit gewinnen können und anschließend auch die gewonnenen Gelder abheben können.

Wenn ein Spieler einen Bonus nicht missbräuchlich verwendet, so ist ihm höchstwahrscheinlich auch gar nicht bewusst, dass es überhaupt so etwas wie Bonus-Missbrauch gibt. Wenn ein Spieler jedoch ein Bonusjäger ist, verhält sich die Lage ein bisschen anders, aber dennoch - wenn ein Bonus an einen Spieler vergeben wurde, so sollte man meinen, dass dieser zum Spielen und möglicherweise zum Gewinnen von Geldern verwendet werden kann.

Unser Standpunkt

Wenn ein Spieler seine eigenen persönlichen Daten verwendet, um ein Casino-Konto zu erstellen, keine doppelten Konten führt und alle andere Regeln in den AGBs befolgt, so kann er davon ausgehen, dass er einen Casino-Bonus verwenden kann, der ihm auf vom Casino gewährt worden ist.

Ein Hinweis: Wir lehnen die Bonusjagd generell ab, vor allem dann, wenn persönlichen Daten anderer Personen verwendet werden, um mehrer Konten bei einem Casinos zu erstellen, auch wenn die betreffenden Personen sich dessen voll bewusst sind.

Wir sind dagegen, dass Casinos die Gewinne von Spielern einbehalten, auch wenn sie die Umsatzanforderungen vollständig erfüllt haben, und auch keine andere Regeln für das Bonusspiel gebrochen haben, auch dann nicht, wenn das Casino den Verdacht hat, dass der Spieler ein Bonus-Hunter ist. Wenn ein Spieler einen Bonus vom Casino erhalten hat und damit gespielt hat, so hat er es auch verdient, die Gewinne zu behalten und sich auszahlen zu lassen.

Unsere Empfehlungen an die Casinos

Wir empfehlen, im Kampf gegen den Bonus-Missbrauch andere Regeln in den Bonus-AGBs anzuwenden, damit es den Bonusjägern so schwer als möglich gemacht wird, die Boni missbräuchlich zu verwenden. Auf diese Weise werden Ihre Boni im Grunde schwerlich missbraucht werden können und das bedeutet für Sie, dass Sie sich keine Sorgen um die Bonusjäger mehr machen müssen.

Falls Sie diese Vorgehensweise nicht goutieren, so werden Sie die Bonusjäger identifizieren müssen, wenn diese ihre Konten in Ihrem Casino anlegen. Und wenn einige Bonus-Hunter dieses Prozedere immer noch überstehen, so werden Sie diese aufgrund ihres Spielstils als Bonus-Missbraucher identifizieren müssen. Zukünftig werden Sie diese Spieler intern kennzeichnen und an diese Spieler keine Boni mehr vergeben.

10. Die Selbstausschlüsse

Die Online-Casino-Spieler haben generell die Möglichkeit, sich im Rahmen verantwortungsvoller Spielpraktiken selbst vom Spielen in einem bestimmten Casino auszuschließen. Mit dieser Funktion teilen die Spieler dem Casino mit, dass sie während eines bestimmten Zeitraums nicht spielen werden bzw. dürfen.

Dieser Vorgang kann im Allgemeinen nicht rückgängig gemacht werden. Der Spieler muss solange warten, bis die Zeit des Selbstausschlusses vollständig abgelaufen ist, bevor er wieder mit dem Spielen beginnen kann. Aber es gibt dennoch einige Casinos, die es ihren Spielern erlaubt, deren Selbstausschluss nach einer Bedenkzeit aufzuheben. Die gibt den Spieler etwas Zeit darüber nachzudenken, ob sie diese Sperre wirklich wollen oder nicht. Und es existieren einige Casinos, die es ihren Spieler erlauben, den Selbstausschluss sofort und selbständig aufheben. Dies verstößt unserer Ansicht jedoch strikt gegen die verantwortungsvollen Spielprinzipien.

Selbstausschlüsse und die betroffenen Casinos

Einige Casinos, die Teil einer größeren Casino-Gruppe sind, geben in ihren AGBs an, dass nach einem Selbstausschluss in einem Casino die Spieler auch nicht in anderen Casinos dieser Gruppe spielen sollten.

Das klingt natürlich vernünftig, jedoch ist die Durchsetzung dieser Regel eher problematisch. Uns sind Fälle bekannt, in denen ein Spieler, der sich von einem Casino selbst ausgeschlossen hat, in einem anderen Casino der gleichen Gruppe spielen konnte. Das Casino hat diesen Spieler nicht am Spielen gehindert. Als der Spieler später eine Auszahlung beantragte, wurde diese abgelehnt, da der Spieler eigentlich gar nicht spielen hätte dürfen, da er sich ja selbst ausgeschlossen hatte.

Dieses Vorgehen ist sehr problematisch, da es sehr wahrscheinlich ist, dass das Casino das Geld des Spielers behalten hätte, wenn es nicht geschafft hätte, zu gewinnen. Da der Spieler jedoch gewann, nutzte das Casino die Selbstausschlussklausel in seinen AGBs und lehnte die Auszahlung des Spielers ab.

Dies ist eindeutig unfair gegenüber den Spielern. Regeln, die proaktiv umgesetzt werden müssen. Wenn ein Spieler nicht in einem Casino spielen darf, so soll er das ganz einfach nicht dürfen. Dies technisch umzusetzen ist vielleicht nicht die einfachste Aufgabe, aber die Casinos sollten ihre eigene Software im Griff haben und die Spieler auf diese Weise vor Ungemach schützen können.

Der Standpunkt des Casinos

Casinos wollen natürlich generell gewährleisten, dass Ihre Spieler sicher spielen können. Dazu gehört auch, dass Sie die Möglichkeit haben, sich selbst vom Spiel auszuschließen. Sie möchten auch keine Gelder durch spielsuchtgefährdete Spieler verdienen. Genau dafür ist die Selbstausschlussfunktion gedacht.

Einige Casinos behaupten jedoch immer noch, dass sie den Selbstausschluss nicht vollständig software-technisch implementieren können, und es gibt immer noch einige Glücksspielanbieter, die diese Option nicht einmal anbieten.

Der Spielerstandpunkt

Spieler, die Probleme mit dem Glücksspiel haben, müssen sich selbst von diesem ausschließen können, da sonst deren Glücksspielgewohnheiten außer Kontrolle geraten können. Und wenn ein Spieler während des Zeitraums des Selbstausschlusses doch spielen möchte, so ist es wahrscheinlich, dass er damit gegen seine eigenen Interessen handelt. Daher kann diese Sperre nicht aufgehoben werden, da dem Spieler gerade in diesem Moment höchstwahrscheinlich die Selbstkontrolle fehlt.

Unser Standpunkt

Alle Online-Casino-Anbieter sollten über gut durchdachte Optionen und Werkzeuge für verantwortungsbewusstes Spielen verfügen, die natürlich auch den Selbstausschluss beinhalten müssen. Und immer wenn ein Spieler sich selbst ausschließt, sollte er solange nicht mehr spielen dürfen, bis die vorgegebene Zeit abgelaufen ist.

Obwohl es Fälle geben kann, in denen das Casino Selbstausschluss wirklich implementieren möchte, dies aber nicht kann, glauben wir, dass die meisten Casinos ohne Selbstausschluss (oder mit schlecht implementierter Selbstausschlussfunktion) absichtlich die Probleme der spielsüchtigen Spieler ausnutzen. Wir sind strikt gegen diese Handhabung.

Unsere Empfehlungen an die Casinos

Der Selbstausschlussprozess sollte so benutzerfreundlich wie möglich sein. Die Hilfsmittel, die Spielern mit Glücksspielproblemen helfen und unterstützen sollen, sollten einfach zu bedienen sein, damit die Spieler nicht davon abgehalten werden, sie bei Bedarf zu verwenden.

Die Selbstausschlussrichtlinie sollte streng in ihrer Durchführung sein. Wenn ein Spieler den Selbstausschluss wünscht oder gar verlangt, lassen Sie ihn auf keinen Fall spielen, solange nicht die im Selbstausschluss eingestellte Ausschlussdauer abgelaufen ist. Unter keinen Umständen darf der Selbstausschluss ohne eine zeitliche Widerrufsfrist eingestellt oder gar aufgehoben werden. Im Idealfall sollte diese Zeitspanne überhaupt nicht storniert werden können.

Wenn Ihr Casino zu einer größeren Gruppe von Casinos gehören sollte, so sind Sie dazu aufgefordert, die Spieler beim Selbstausschluss darauf aufmerksam zu machen. Am besten wäre es, wenn Sie den Spielern die Möglichkeit geben, sich entweder nur von einem einzigen Casino oder von allen in der Gruppe befindlichen Casinos selbst auszuschließen. Und alle in der Gruppe befindlichen Casinos sollten aufgelistet werden, da die Spieler sonst nicht wissen, welche Casinos zueinander gehören.

Unabhängig von Ihrer Vorgehensweise darf auf keinen Fall die Tatsache, dass Sie einen Spieler trotz eines Selbstausschlusses in einem in der Gruppe befindlichen Casino dennoch spielen lassen, nicht als Grund herangezogen werden, dessen Gewinne einzubehalten.

Die Anforderungen sowohl für „faire Casinos" als auch für „faire und sichere" Casinos

Damit ein Casino von unserem Bewertungsteam als "fair" oder "fair und sicher" eingestuft werden kann, müssen die Spieler die Möglichkeit haben, sich selbst vom Spiel auszuschließen. Wenn die Casinos ihren Spielern erlauben, deren Selbstausschlüsse aufzuheben, so muss zumindest eine Wartezeit (eine "Abkühlphase") von mindestens 7 Tagen einhalten werden.

11. Die Spielerverifizierung und doppelte Konten

In fast allen Casinos dürfen Spieler nur ein einziges Spielerkonto pro Casino haben. Das Eröffnen von mehreren Konten verstößt mit Sicherheit gegen die geltenden AGBs, und diese doppelten Konten werden in der Regel geschlossen, nachdem diese vom Casino-Kundendienst entdeckt wurden.

Die meisten Casinos überprüfen erst im Rahmen des Kontoüberprüfungsprozesses, der im Allgemeinen erst dann durchgeführt wird, wenn ein Spieler eine Auszahlung anfordert, auf doppelte oder mehrfache Kontenführungen. Sollte ein Spieler auf zumindest einem der doppelten Konten Gewinne verbuchen, so werden diese Gewinne mit Sicherheit vom Casino für Null und Nichtig erklärt und anuliert. In einigen Fällen werden die anfänglichen Einzahlungen an den Spieler zurückerstattet werden, vor allem dann, wenn das Casino der Ansicht ist, dass das doppelte Konto versehentlich eröffnet wurde.

Der Standpunkt des Casinos

Pro einzelnem Casino kann ein Spieler nur ein einziges Konto erstellen. Dies geschieht hauptsächlich, damit sich dieses Glücksspielunternehmen vor Bonusmissbrauch schützen kann. Das Eröffnen mehrerer Konten und der Versuch, den Willkommensbonus mehrmals in Anspruch zu nehmen, ist eine der wenigen Möglichkeiten, mit denen Spieler einen Vorteil gegenüber dem Casino zu erlangen versuchen oder zumindest den Vorteil des Casinos verringern wollen. Aus diesem Grund ist es verständlich, dass Casinos sich vor diesem Missbrauch schützen wollen. Und deshalb schließen sie diese mehrfach angelegten Kundenkonten.

Der Spielerstandpunkt

Einige Spieler erstellen absichtlich mehrere Konten (vor allem um den vom Casino angebotenen Willkommensbonus missbräuchlich zu verwenden), aber es kommt doch des öfteren vor, dass Spieler einfach vergessen haben, dass sie sich bereits vor geraumer Zeit bei einem bestimmten Casino registriert haben, und dadurch erstellen sie unwissentlich ein weiteres neues Konto.

Und es kommt auch manchmal vor, dass sich Spieler mit ihrem alten Konto anmelden und sich nicht mehr an ihr altes Passwort erinnern können. Und anstelle, dass diese Spieler den "Passwort vergessen" -Prozess durchlaufen, erstellen sie ganz einfach ein neues Konto und wissen möglicherweise nicht, dass sie in diesem Moment gegen die AGBs des Casinos verstoßen.

In beiden Fällen sollten sich die Spieler unserer Meinung nach keine Sorgen machen müssen, wenn sie versehentlich doppelte Konten in ein und demselben Casino erstellen.

Unser Standpunkt

Wir akzeptieren, dass es in der Verantwortung der Spieler liegt, sicherzustellen, dass sie nicht mehrere Konten in ein und demselben Casino eröffnen. Dies nicht, weil wir der Meinung sind, dass es die gängige Praxis sein sollte, sondern weil dies der gepflogene Industriestandard ist und wir nicht alle Casinos bestrafen können, die nicht die von uns als am besten erachtete Regel "Ein Konto pro Spieler" durchsetzen können. Wir glauben und hoffen jedoch, dass die Überprüfung auf doppelte Konten schon während der Kontoerstellung in Zukunft zum Industriestandard zählen wird. Denn nur dadurch können die Spieler besser geschützt werden.

Bis dies der Fall ist, gehen wir davon aus, dass jeder Fall separat betrachtet werden sollte. Wenn die Casinos herausfinden, dass ein Spieler zum Beispiel fünf unterschiedliche Konten erstellt hat und den vollen Bonusbetrag für jedes einzelne Konto beansprucht hat, so handelt es sich wahrscheinlich um einen Bonusjäger. Und daher haben die Casinos das Recht, diesen zu bestrafen. Sollte hingegen ein Gelegenheitsspieler jedoch fälschlicherweise zwei Konten erstellt und nicht einmal den Bonus beansprucht haben, so sollten die Casinos diesen Spieler nicht bestrafen, und die geltenden AGBs in diesem Fall nicht anwenden, auch wenn es dort eingemeißelt stehen sollte.

Unsere Empfehlungen an die Casinos

Um doppelte Kontenanlagen zu vermeiden, ist es unseres Erachtens möglich und effektiv, während der Kontoerstellung nach doppelten Konten Ausschau zu halten. Damit ist aber kein vollständiges "KYC-Verfahren" gemeint, bei dem die Personalien des Spieler verifiziert werden. Wir empfehlen nur eine schnelle und einfache Überprüfung einer Kombination der persönlichen Spielerdaten, denn selten haben zwei unterschiedliche Personen den selben Vornamen, Nachnamen und das gleiche Geburtsdatum. Wenn Sie diese Informationen während des Registrierungsvorgangs nicht überprüfen, sollten Sie damit beginnen, dies zu tun.

In den allermeisten Fällen erhalten Sie keine Übereinstimmungen von identen Spielerdaten als Ergebnis der Sicherheitsabfrage, und Sie können beruhigt den Spieler spielen lassen und erst dann ein vollständiges KYC-Verfahren in die Wege leiten, wenn der Spieler einen Auszahlungsbetrag anfordert. Sollten Sie jedoch eine Übereinstimmung auf die gleichen Kundendaten erhalten, so wird es wahrscheinlich sein, dass der Spieler bereits ein Konto in Ihrem Casino angelegt hat. Dann können Sie den Spieler benachrichtigen und / oder ihn auffordern, ein KYC-Verfahren durchzuführen, um sicherzustellen, dass er noch kein Konto bei Ihnen hat.

Sollten diese Sicherheitschecks softwaretechnisch auf Ihrer Platform nicht möglich sein, so sollten Sie dennoch keine Spieler bestrafen, die unwissentlich ein zweites Konto bei Ihnen angelegt haben und gleichzeitig auch Ihren Willkommensbonus nicht missbraucht haben. Hat der betreffende unwissende Spieler Ihnen keinen Schaden zugefügt, so wird es am besten sein, wenn Sie ihn direkt kontaktieren und eine einvernehmliche Lösung, die für beide Parteien akzeptabel ist, gemeinsam auszuarbeiten. So kann zum Beispiel zumindest eines der bestehenden Konten intakt bleiben und die anderen geschlossen werden.

Die Anforderungen an „faire und sichere" Casinos

Damit ein Casino von unserem Casino Guru Überprüfungsteam als "fair und sicher" eingestuft wird, muss es während der Kontoerstellung nach doppelten Konten suchen, und nicht erst wenn der Spieler eine Auszahlung anfordert. Dies bedeutet jedoch nicht, dass ein vollständiges KYC-Verfahren durchgeführt werden muss. Eine schnelle und einfache Überprüfung der persönlichen Daten reicht aus, um doppelte Konten festzustellen.

12. Das Durchsetzen von Regeln

Wann immer ein Casino feststellt, dass ein Spieler gegen die geltenden AGBs und die darin festgehaltenen Bestimmungen verstoßen hat, gibt es verschiedene Ansätze, mit den betreffenden Situationen umzugehen.

Wir haben bereits viele unterschiedliche Vorfälle in den unterschiedlichsten Casinos miterlebt, in denen Spieler darüber informiert wurden, dass sie gegen die gültigen AGBs verstoßen haben. Oft wurden Konten einfach geschlossen und die erzielten Gewinne für ungültig erklärt, und dies alles, ohne dass weitere Informationen darüber bekanntgegeben wurden, was denn eigentlich die Spieler tatsächlich falsch gemacht hätten. Oft beenden die Casinos an dieser Stelle die Kommunikation mit den betroffenen Spielern. Das hinterlässt ratlose Spieler, die dann verständlicherweise aus Kundensicht irritiert und wütend werden.

Der Standpunkt des Casinos

Wenn Casinos feststellen, dass ein Spieler gegen die geltenden Bestimmungen verstoßen hat, ist es diesem Unternehmen im Allgemeinen egal, ob diese Informationen an die Kunden übermitteln werden. Diese Casinos möchten lediglich sicherstellen, dass der Spieler davon in Kenntnis gesetzt wurde, dass dieser etwas falsch gemacht hat, und dass dieser über die zu erwartenden Konsequenzen (in Form von einbehaltenen Gewinnen, stornierten Boni, geschlossenen Konten usw.), informiert wird.

Der Spielerstandpunkt

Wenn ein Spieler verdächtigt oder gar beschuldigt wird, etwas gegen die geltenden Bestimmungen getan zu haben, hat er wahrscheinlich in den meisten Fällen keine Ahnung, weshalb das Casino ihn eigentlich bezichtigt. Und wenn die Spieler keine aufklärende Antwort erhalten, ist es nur allzu verständlich, dass diese dem Problem auf den Grund gehen wollen und genauere Gründe erfahren möchten.

Unser Standpunkt und unsere Empfehlungen an die Casinos

Wenn Sie sich dafür entscheiden sollten, einen Spieler dafür bestrafen, dass er etwas falsch gemacht hat, dann müssen Sie ihn darüber informieren, gegen welche geltenden Bestimmungen er genau verstoßen hat und was ihm zur Last gelegt wird. Sie sollten mindestens die folgenden aufklärenden Informationen in Ihren Benachrichtigung an den Kunden aufnehmen, damit der Spieler über die folgenden Fakten informiert ist:

  • gegen welche Bestimmungen speziell verstoßen wurde (zitieren Sie nicht nur die gesamten AGBs),
  • wann und wie der Spieler diese Spielregeln gebrochen hat,
  • und wie der Spieler bestraft wird und ob er gegen diese Entscheidung Berufung einlegen kann.

13. Die Transparenz

In diesem Abschnitt werden wir festhalten, welche Informationen die einzelnen Casinos unserer Meinung nach mit den Spielern teilen sollten. Insbesondere werden wir und den folgenden Thematiken widmen:

  • Die Auszahlungsrate, die sogenannte "RTP", der verfügbaren Spiele - Die Auszahlungsrate des Spiels ist wohl das wichtigste mathematische Merkmal eines jeden Casinospiels. Dieser Wert zeigt den Spielern, welche Spiele aus mathematischer Sicht besser und welche schlechter sind.
  • Die Spiel- und Kontoverlaufsprotokolle - Wir sehen es als dringend notwendig an, dass alle Spieler die Möglichkeit haben müssen, den eigenen Spielverlauf nachvollziehen zu können, um so herauszufinden zu können, wie viel Einsätze sie im Laufe der Zeit gewonnen oder verloren haben. Leider stellen nicht alle Casinos dieses Hilfsmittel zur Verfügung.

Der Standpunkt des Casinos

Nicht alle Casinos möchten den eigenen Spielern Informationen wie Auszahlungsrate und Kontoverlauf unkompliziert zur Verfügung stellen, da diese dadurch wissen könnten, wie viel Geld sie voraussichtlich während eines Spieles verlieren werden "(RTP)" und wie viel sie bereits im Laufe der Zeit verloren oder auch gewonnen haben "(Verlaufsprotokolle)". Spieler, die so bemerken werden, wie viel sie im Laufe der Zeit bereits verloren haben, könnten sich negativ auf das Geschäft der Casinos auswirken. Daher ist es für manche Casinos besser, diese Informationen für sich zu behalten.

Casinos behaupten oft, dass die Umsetzung dieses Maßnahmen aus technologischer Sicht schwierig ist, was zugegebener Weise auch zutreffen kann, aber wir sehen darin keinen triftigen Grund, diese "Transparenz" -Funktionen nicht umzusetzen und den eigenen Kunden zur Verfügung zu stellen.

Wenn es um die Auszahlungsrate geht, mag es richtig sein, dass einige Spieleanbieter diesen "RTP" ihrer Spiele nicht veröffentlichen. Das bedeutet dann auch, dass die Casinos, die diese Spiele anbieten, diese Informationen möglicherweise nicht für alle Spieltitel haben, aber wir sind sicher, dass sie die Auszahlungsraten der allermeisten angebotenen Spiele kennen. Es geht eigentlich nur darum, dass dieser Wert den Kunden mitgeteilt wird.

Der Standpunkt der Spieler

Nicht alle Spieler kümmern sich um ihren Kontoverlauf oder die Auszahlungsrate der von ihnen gespielten Spiele, aber wir wissen, dass viele von Spieler dennoch daran interessiert sind. Durch die permanente Verfügbarkeit dieser Informationen können die Spieler gute und richtige Entscheidungen treffen, welche Spiele sie spielen sollen und von welchen sie die Finger lassen sollten.

Ein Hinweis: Einige Spiele sind in unterschiedlichen Versionen auch mit unterschiedlichen Auszahlungsraten verfügbar. Wir sind daher der Meinung, dass die Spieler wissen sollten, welche von diesen Versionen sie gerade spielen. Dies ist einer der Gründe, warum wir die Veröffentlichung der Auszahlungsrate eines Spiels für wichtig halten.

Die Spieler-Historie, das sogenannte Verlaufsprotokoll, ist auch in seiner Funktion als verantwortungsbewusstes Glücksspielinstrument wichtig, da es den Spielern mitteilt, wie viel sie im Laufe der Zeit verloren oder gewonnen haben. Es wird fast immer vorkommen, dass die Spieler seit ihrer Kontoeröffnung mehr Gelder verloren als sie gewonnen haben. Aber im Laufe der Zeit werden sich die Spieler aber nicht mehr daran erinnern können und werden mit Sicherheit ihre Gesamtverluste unterschätzen. Und genau deshalb ist es wichtig, dass die Spieler die tatsächlichen Zahlen ihrer Kontobewegungen jederzeit abrufen können.

Unser Standpunkt und unsere Empfehlungen an die Casinos

Wir sind felsenfest davon überzeugt, dass alle Spieler die betreffenden Auszahlungsraten der von ihnen gespielten Spiele kennen sollten. Diese Informationen sollten so einfach wie möglich abrufbar sein, idealerweise (aber nicht unbedingt) direkt im Browserfenster des gerade gespielten Spiels.

Genauso leicht müssen die Spieler in der Lage sein, jederzeit auf ihren Kontoverlauf zuzugreifen zu können um nachvollziehen zu können, wie viel sie seit der Eröffnung ihres Kontos bereits verloren oder gewonnen haben.

Wir hoffen stark, dass alle Casinos irgendwann diese Kriterien erfüllen, müssen aber leider feststellen, dass diese von uns gewünschten Anforderungen gegenwärtig noch nicht zu den Industriestandards der Glücksspielwelt gehören. Wir geben die Hoffnung aber sicher nicht auf, dass sich in allen oben genannten Angelegenheiten immer mehr Casinos verbessern und ihren Kunden in Zukunft immer mehr detailreichere Informationen zur Verfügung stellen werden.

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