Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Leider muss ich betonen, dass ich bereits am 29. März, also vor über zwei Wochen, einen Selbstausschluss bei Monsterwin beantragt habe – mehrfach und eindeutig unter Verweis auf meine ernsthafte Spielsucht. Ein Selbstausschluss ist keine normale Kontosperre, sondern eine gesetzlich verankerte Maßnahme zum Spielerschutz, die sofort und ohne weitere Anforderungen umgesetzt werden muss, sobald das Spielproblem klar dargelegt wurde.
Obwohl ich das Casino mehrfach – sowohl per E-Mail als auch im Live-Chat – kontaktiert habe, blieb mein Anliegen unbeantwortet. Im Chat wird lediglich auf die E-Mail-Adresse verwiesen, obwohl längst bekannt ist, dass ich mich bereits mehrfach dort gemeldet habe.
Ich verfüge über 15–20 Screenshots, die meine zahlreichen Kontaktversuche und Hinweise auf meine Spielsucht dokumentieren. Ein Teil dieser Nachweise wurde bereits Casino Guru im Rahmen der Beschwerde übermittelt – aufgrund technischer Einschränkungen war es mir nicht möglich, alle gleichzeitig hochzuladen.
Nick hat sich hierzu bereits mit mir in Verbindung gesetzt, was ich positiv anmerken möchte. Trotzdem muss ich realistisch sagen, dass ich nur begrenzte Hoffnung habe, dass eine außergerichtliche Lösung über Casino Guru erreicht werden kann. Ein großer Teil meines Misstrauens rührt daher, dass das betroffene Casino – trotz zahlreicher dokumentierter Beschwerden, insbesondere zu verweigerten Selbstausschlüssen – weiterhin eine positive Bewertung auf der Plattform führt. Das lässt vermuten, dass systematisches Fehlverhalten hier geduldet wird.
Ich habe dem Casino eine Frist von drei Tagen eingeräumt, um auf meine Forderung zur außergerichtlichen Einigung zu reagieren. Diese Frist erscheint zwar kurz, ist aber angesichts der bisherigen Ignoranz und der Tatsache, dass mein erster Antrag bereits Wochen zurückliegt, absolut gerechtfertigt.
Zusätzlich habe ich folgende Maßnahmen in Vorbereitung:
Ich habe mehrere Softwareanbieter kontaktiert, um deren Position zur Kooperation mit einem Anbieter zu klären, der offenkundig gegen den Spielerschutz verstößt.
Ich habe den Domain-Registrar bzw. technischen Betreiber der Seite über die dokumentierten Verstöße informiert – mit der Aufforderung, die Seite bei weiterem Fehlverhalten zu sperren.
Und: Sollte bis zum Ablauf der gesetzten Frist keine Einigung erfolgen, werde ich eine Kanzlei beauftragen, die auf Klagen gegen Online-Casinos spezialisiert ist. In Österreich gibt es entsprechende Modelle mit Prozessfinanzierung, sodass keine Kosten für mich entstehen.
Ein besonders schwerwiegender Aspekt ist auch, dass mir mehrfach zugesichert wurde, ich würde keine Werbung mehr erhalten – dennoch werde ich weiterhin mit E-Mails bombardiert. Das stellt nicht nur einen Verstoß gegen Datenschutzrechte dar, sondern ist ein direkter Angriff auf meine Bemühungen, meine Spielsucht zu bekämpfen.
Ich bin zudem der Meinung, dass auch Plattformen wie Casino Guru Verantwortung übernehmen müssen, insbesondere wenn weiterhin Casinos mit erwiesenem Fehlverhalten eine positive Bewertung genießen. Sollte es zu einer rechtlichen Verurteilung kommen, wird es auch hier klärungsbedürftig, warum nicht längst eine Anpassung der Reputationsbewertung erfolgt ist.