Ein positiver FOS-Bescheid grenzt aus meiner Sicht an ein Wunder. In Deutschland werden regelmäßig Beschwerden mit Bezug zum illegalen Glücksspiel abgewiesen. Jedoch sind Klagen gegen die Anbieter erfolgreich.
Warum lehnt der FOS eine Beschwerde ab, bzw. warum stimmt er der Bank zu?
In der Regel sind die Transaktionen im Secureverfahren abgesichert, 3D-S oder verified bei VISA, diese Funktion ist eine Schutzfunktion für den Karteninhaber, um betrügerische Transaktionen zu vermeiden. Bei Bestätigung geht die Bank davon aus, dass mit den Transaktionen alles in Ordnung ist. Nach Bestätigung, hat der Karteninhaber in der Regel einen Gegenleistung erhalten, die Gutschrift im Casino. Alles was danach kommt, sind zivilrechtliche Streitigkeiten. Diese Streitigkeiten werden in der Regel vor Gericht ausgetragen, es ist nicht die Aufgabe der Bank, dies zu beurteilen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist folgender:
Wenn eine Kartenzahlung verifiziert war, dann wäre im Falle eines Chargebacks die Bank haftbar. Sind die Transaktionen ohne verifizierung bezahlt wurden, haftet der Händler.
Die Bank kann man jedoch nicht in Haftung nehmen, weil sie nicht hellsehen kann, dass die Transaktionen für das illegale Glücksspiel gedacht sind. Die Bank macht was Ihr wollt, die Zahlung an Anbieter XYZ schicken. Der Ombudsmann beurteilt nur, ob die Bank fehler gemacht, hat sie jedoch nicht, weil Ihr die Zahlungen verfiziert gesendet habt.
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