Die Spielerin aus Quebec hatte aufgrund erheblicher Verluste wiederholt die Schließung ihres Casino-Kontos beantragt, doch das Casino bot ihr Ausreden und Boni an, um sie zum Weiterspielen zu bewegen. Trotz ihres Drängens konnte die Kontoschließung nur von einem Manager durchgeführt werden, der fünf Tage lang nicht erreichbar war. Das Beschwerdeteam stellte fest, dass bei Selbstausschlussanträgen im Zusammenhang mit Spielsucht Unterstützung geleistet werden könne, die Spielerin jedoch nicht auf Anfragen zu weiteren Maßnahmen reagierte. Infolgedessen wurde die Beschwerde aufgrund mangelnder Kommunikation der Spielerin abgelehnt. Nach erneuter Prüfung der Beschwerde bestätigte das Casino, dass das Konto der Spielerin nun dauerhaft geschlossen und gemäß der Richtlinie für verantwortungsbewusstes Spielen aufgrund von Spielsucht gekennzeichnet sei. Auch die Marketingkommunikation wurde eingestellt, und das Problem wurde im System des Beschwerdeteams als gelöst markiert.





