Sehr geehrte Forzabet.live Casino-Familie,
Vielen Dank für Ihre prompte Antwort.
Ich verstehe Ihre Bedenken und Ihre Meinungsverschiedenheit mit unserer Position. Dennoch möchte ich unseren Standpunkt angesichts Ihrer jüngsten Äußerungen noch einmal bekräftigen und weiter verdeutlichen.
Die Höhe der Einzahlungen war zum Zeitpunkt unserer ersten Stellungnahme noch nicht bestätigt, da sie für den vorliegenden Sachverhalt zu diesem Zeitpunkt nicht relevant war. Da Sie und der Spieler nun den Gesamtbetrag von 200 € bestätigt haben, kann dieser entsprechend angepasst werden. Diese Klarstellung hat jedoch keinen Einfluss auf den Ausgang oder die Substanz des Falles.
Wir stimmen zu, dass der Spieler zur Durchführung einer Rückerstattung die Identitätsprüfung (KYC) abschließen muss. Es scheint jedoch, dass diese Option von Ihrer Seite nicht ernsthaft in Betracht gezogen wurde. Stattdessen wurde entschieden, das Spielerkonto zu schließen und die eingezahlten Gelder einzubehalten. Auffällig ist, dass das Einbehalten der Gelder einer nicht verifizierten Person offenbar kein Problem darstellt, die Rückerstattung dieser Gelder über die ursprüngliche Zahlungsmethode hingegen schon.
Zudem geben Sie zwar an, der Spieler sei über die Verifizierungspflicht informiert worden, die verfügbaren Chatprotokolle deuten jedoch auf etwas anderes hin. Ihr Support-Team teilte dem Spieler ausdrücklich mit, dass er die Gelder einsetzen müsse, um sie auszahlen zu können. Dies ist an sich schon bedenklich, insbesondere da zu diesem Zeitpunkt keine Identitätsprüfung erwähnt wurde.
Zu Ihrer Aussage:
„Wenn ein Spieler zudem glaubt, ein Glücksspielproblem zu haben, muss er sich an unser Support-Team wenden, bevor er Einzahlungen tätigt, und nicht erst, nachdem er eine Rückerstattung beantragt hat."
Diese Position impliziert, dass Betroffene sich ihrer Spielsucht bewusst sein müssen, bevor sie überhaupt mit dem Spielen beginnen. Das ist weder realistisch noch mit den etablierten Grundsätzen verantwortungsvollen Spielens vereinbar. Problematisches Glücksspiel wird naturgemäß oft erst erkannt, nachdem bereits Schaden entstanden ist.
Des Weiteren ist die Behauptung, die Rückerstattung des Guthabens eines selbst als spielsüchtig bezeichneten Spielers sei unmöglich oder verboten, nicht korrekt. Im Gegenteil, eine solche Rückerstattung ist weiterhin mit den Geldwäschebestimmungen vereinbar, sofern folgende Bedingungen erfüllt sind:
- Die Rückerstattung erfolgt über die ursprüngliche Zahlungsmethode.
- Der Spieler schließt die KYC-Verifizierung ab,
- Der Grund für die Rückerstattung ist ordnungsgemäß dokumentiert.
Sie geben außerdem an:
„Rückerstattungen ohne Identitätsprüfung und Nachweis über den Abschluss der Wettabgabe zuzulassen, würde ein ernsthaftes Compliance-Risiko darstellen."
Wir stimmen zwar voll und ganz zu, dass die Identitätsprüfung eine grundlegende und unerlässliche Voraussetzung ist, widersprechen jedoch entschieden der Behauptung, dass die Erfüllung der Wettbedingungen in diesem Zusammenhang notwendig sei. Wenn eine Rückerstattung auf verantwortungsvollem Spielen beruht, untergräbt das Beharren auf der Erfüllung der Wettbedingungen den eigentlichen Zweck der Richtlinien für verantwortungsvolles Spielen und steht in direktem Widerspruch zu ihnen.
Angesichts des Vorstehenden empfehlen wir folgende nächste Schritte:
- Abschluss der KYC-Verifizierung des Spielers; und
- Rückerstattung des verbleibenden Guthabens des Spielers über die gleiche Zahlungsmethode, die für die Einzahlung verwendet wurde.
Wir danken Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit und freuen uns auf Ihre Antwort.
Dear Forzabet.live Casino,
Thank you for your prompt response.
I understand your concerns and your disagreement with our position. However, I would like to reiterate and further clarify our standpoint in light of your most recent statements.
Regarding the total amount of deposits, this had not yet been confirmed at the time our position was initially presented, as it was not relevant to the underlying issue at that stage. Since both you and the player have now confirmed the total amount of €200, this figure can be adjusted accordingly. Nevertheless, this clarification does not affect the outcome or substance of the case.
We agree that, in order to proceed with a refund, the player must complete identity verification (KYC). However, it appears that this option was not meaningfully considered on your side. Instead, the decision was made to close the player’s account and retain the deposited funds. Notably, retaining the funds of an unverified individual does not appear to be a concern, whereas refunding those same funds via the original payment method is presented as problematic.
Additionally, while you state that the player was informed of the verification requirement, the available chat transcripts indicate otherwise. The player was explicitly informed by your support team that wagering the funds was required in order to withdraw. This is concerning in itself, particularly as there was no mention of identity verification being required at that stage.
With regard to your statement:
"Additionally, if a player believes they may have a gambling-related issue, they are required to contact our support team before making any deposits, not after initiating a refund request."
This position implies that individuals must be aware of a gambling addiction before engaging in any gambling activity, which is neither realistic nor consistent with established responsible gambling principles. Problem gambling, by its nature, is often only recognized after harm has occurred.
Furthermore, it is not correct to suggest that refunding the balance of a self-declared gambling-addicted player is impossible or prohibited. On the contrary, such a refund remains AML-compliant provided that:
- the refund is sent to the original payment method,
- the player completes KYC verification, and
- the reason for the refund is properly documented.
You also state:
"Allowing refunds without identity verification and wagering completion would create a serious compliance risk."
While we fully agree that identity verification is a fundamental and essential requirement, we strongly disagree with the assertion that completion of wagering is necessary in this context. Where a refund is based on responsible gambling grounds, insisting on wagering completion undermines the very purpose of responsible gambling policies and directly contradicts them.
In light of the above, our recommended next steps are as follows:
- completion of the player’s KYC verification; and
- refund of the player’s remaining balance via the same payment method used for the deposit.
We appreciate your attention to this matter and look forward to your response.
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