Jozef und ich waren uns einig, dass die Verknüpfung des Selbstausschlusses mit der Curaçao-Lizenz unsinnig ist. Es hat keinen Sinn, außer den Spieler völlig in die Irre zu führen.
Der Selbstausschluss funktioniert grundsätzlich auf diesen Ebenen:
1) Einzelbetreiberebene: Ein Selbstausschluss in einem Online-Casino erstreckt sich in der Regel nicht auf andere Betreiber. (Dies schafft ein Problem: Selbstausgeschlossene Spieler können ungehindert auf andere Casino-Websites zugreifen und dort spielen, was die allgemeine Wirksamkeit solcher Selbstausschlussprogramme in Frage stellt.)
2) Landesweite/lizenzweite Ebene: Einige Länder und Online-Glücksspielregulierungsbehörden, wie Großbritannien, Schweden oder die Niederlande, betreiben umfassendere Selbstausschlussprogramme, die von ihren Lizenznehmern (Betreibern) die Teilnahme an landesweiten (lizenzweiten) Selbstausschlussprogrammen verlangen. Diese ermöglichen es Spielern, sich gleichzeitig von allen in einem bestimmten Land oder von einer bestimmten Regulierungsbehörde lizenzierten Casinos auszuschließen, was ein besseres Schutzniveau schafft.
Gleichzeitig sollten keine Lizenzänderungen das Konto beeinflussen, sobald es aufgrund von Spielsucht selbst gesperrt wurde. Das ist, entschuldigen Sie meine Ausdrucksweise, Schwachsinn.
Wenn das Casino jetzt sagt, dass es Sie nicht auf „Lizenzebene" ausschließen kann, ist das richtig, dennoch hätte das Konto auf diese Weise nie wiedereröffnet werden dürfen, da es nie ein funktionierendes Tool zum „Ausschluss auf Lizenzebene" gab …
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