Dass du von einem ‚Rückfall‘ sprichst, entlarvt dein gesamtes Argument. Ein Rückfall ist kein technisches Versehen der Bank, sondern eine bewusste Entscheidung gegen deine eigenen Vorsätze. Wer 250 Mal (!) aktiv in seiner App auf ‚Bestätigen‘ drückt, handelt nicht hilflos, sondern mit voller Absicht.
Aber da du ja so auf die Sorgfaltspflicht der Bank pochst, habe ich eine ganz einfache Frage an dich – und das ist auch genau die Frage, die dir der Ombudsmann stellen wird:
Wenn du diese Bank explizit deshalb gewählt hast, weil sie Glücksspiel so ‚streng sperrt‘: Warum hast du die Bank nicht sofort nach der allerersten erfolgreichen Einzahlung kontaktiert, um sie auf die Lücke im System hinzuweisen?
Wenn du es nicht gemeldet hast, wolltest du gar keinen Schutz. Du wolltest die Lücke im System 249 weitere Male ausnutzen. Das nennt man ‚Bösgläubigkeit‘.
Wenn du behauptest, du konntest es nicht melden, weil du ‚gefangen‘ warst, dann gibst du zu, dass du die Transaktionen bei vollem Bewusstsein als Glücksspiel erkannt hast – während die Bank nur einen gefälschten Code (MCC) sah.
Du hattest also den vollen Durchblick, die Bank war durch den Betrug des Casinos blind. Du hast das System nicht als Schutzschild gesucht, sondern als Sündenbock für den Fall, dass du verlierst.
Klartext: Du hast 250 Mal aktiv einen Vertrag bestätigt und eine Dienstleistung konsumiert. Jetzt, wo das Geld weg ist, soll die Bank die Zeche zahlen. Spar dir das Porto für den Ombudsmann. Wer eine Sicherheitslücke erkennt und sie 15.000 € lang gnadenlos melkt, hat jeglichen Anspruch auf ‚Sorgfalt‘ verwirkt. Du hast bekommen, was du bestellt hast. Steh dafür gerade."
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