Falls es keine Möglichkeit gibt, das Unternehmen zu kontaktieren, verwenden Sie eine fiktive allgemeine E-Mail-Adresse (zum Beispiel: support@[Firmenname].com) und posten Sie Ihre Beschwerde dort, damit dokumentiert ist, dass Sie versucht haben, das Unternehmen erfolglos zu kontaktieren.
Wenn Sie bei Ihrer Bank eine Rückbuchung beantragen, sollten Sie diesen Punkt unbedingt erwähnen:
Dem Unternehmen fehlen echte Kundendienstkanäle und es agiert völlig intransparent, was für jeden seriösen digitalen Anbieter inakzeptabel ist.
Lässt sich nicht genau feststellen, was das Unternehmen verkauft, sollte man stets die MCC-Daten (Maintenance Customer Compliance) analysieren. Die meisten Online-Shops arbeiten mit digitalen Dienstleistungen.
Steht MCC für Freizeit, bezieht sich dies in der Regel auf digitale Produkte, Videospiele oder Online-Unterhaltungsdienste.
Wenn dort „Bildung" steht, ist in der Regel mit digitalen Kursen oder Schulungen zu rechnen.
Wenn der Begriff „Services" erscheint, handelt es sich in der Regel um Online-Abonnements oder immaterielle digitale Produkte.
Falls die Bank eine Rechnung verlangt, erklären Sie deutlich, dass der Händler weder eine Rechnung noch eine Bestätigungs-E-Mail oder Zahlungsinformationen vorgelegt hat, was völlig ungewöhnlich ist.
Und die wichtigste Schlussfolgerung lautet:
Sie wissen ganz genau, dass das Unternehmen nichts geliefert hat; deshalb liegt es nun an dem Unternehmen, das Gegenteil zu beweisen.
Mit gut strukturierten Anschuldigungen und der Erklärung des völligen Fehlens von Rückverfolgbarkeit wird das Unternehmen keine gültigen Beweise vorlegen können, weil es schlichtweg keine hat.
Viel Glück, mein Freund. Das ist der beste Weg, deine Position zu verteidigen.