Liebe Katarina,
Vielen Dank für Ihre prompte Antwort.
Nachfolgend finden Sie die von Ihnen angeforderten Erläuterungen.
1. Habe ich jemals einen Selbstausschluss von MyStake beantragt und dabei ein Glücksspielproblem erwähnt?
Ja. Ich habe dem Casino unmissverständlich mitgeteilt, dass ich ein problematischer Spieler bin.
Im März, kurz nach meiner Anmeldung, teilte ich ihnen mit, dass das Glücksspiel meinem Leben und dem meiner Tochter schadete. Zu diesem Zeitpunkt beliefen sich meine Verluste auf etwa 40.000 €, was ich in demselben Gespräch ausdrücklich erwähnte. Leider besitze ich keinen Screenshot dieses Chats – es handelt sich um eines der Protokolle, die MyStake mir trotz meiner Anfrage gemäß DSGVO verweigert.
Ich erwähnte mein Glücksspielproblem auch in mehreren späteren Gesprächen bis zum 31. Mai.
Erst dann, nachdem ich das Problem erneut angesprochen hatte, schloss das Casino mein Konto umgehend.
Dies verdeutlicht zwei wesentliche Punkte:
Im März, als die Verluste im Verhältnis zum Endbetrag noch moderat waren, griffen sie nicht ein und ließen weitere Einzahlungen über Monate hinweg zu.
Am 31. Mai handelten sie endlich – und bewiesen damit, dass sie genau wussten, was sie schon früher hätten tun sollen.
2. Besitze ich alle Gespräche, in denen dies erwähnt wird?
Nein. Ich habe nur die Konversationen, von denen ich Screenshots machen konnte, insbesondere:
Ein vollständiges Gespräch vom 29. April, in dem ich über meine Verluste, meine finanzielle Situation und die Auszahlungslimits gesprochen habe.
Der letzte Chat vom 31. Mai, nach dem das Casino das Konto schloss.
Ich besitze jedoch nicht alle Gespräche, in denen ich meine Sucht erwähnt habe, da das Casino:
löscht Transkripte, und
Die Herausgabe der Daten gemäß DSGVO wurde trotz mehrfacher formeller Anfragen verweigert.
Der fehlende Chat vom März ist besonders wichtig, da er beweist, dass das Casino trotz einer frühen Warnung monatelang zusätzliche Einzahlungen zugelassen hat.
3. Ist mein Konto jetzt gesperrt?
Ja. Es wurde unmittelbar nach meiner Nachricht vom 31. Mai geschlossen, in der ich erneut mein Spielproblem ansprach.
4. Wann konnte ich im Casino zuletzt eine Einzahlung vornehmen?
Am 31. Mai, dem Tag, an dem das Konto geschlossen wurde.
Das bedeutet, dass sie bis zur letzten Minute Einzahlungen zuließen, obwohl ich wiederholt auf eine Spielsucht hingewiesen hatte.
Die Reihenfolge ist daher:
März → erste Offenlegung der Sucht → Konto bleibt offen → Einzahlungen gehen weiter
Ende Mai → Sucht erneut aufgedeckt → Konto plötzlich geschlossen
Dieser Widerspruch lässt stark vermuten, dass MyStake monatelang wissentlich riskantes Spielverhalten zugelassen hat.
B. Willkürliche Auszahlungslimits
MyStake hat meine Versuche, hohe Guthaben (oft über 100.000 €) abzuheben, wiederholt blockiert und dabei feste Limits geltend gemacht:
7.500 €/Woche
15.000 €/Monat
Am 29. April wurden diese Grenzwerte jedoch plötzlich geändert:
30.000 €/Woche
50.000 €/Monat
Außerdem gelang es mir, 32.000 € abzuheben, was den zuvor festgelegten festen Limits widerspricht.
Dies zeigt, dass die Auszahlungsrichtlinie nicht vertraglich vereinbart, nicht transparent und willkürlich angewendet wurde, was mit den Standards für verantwortungsvolles Spielen und Verbraucherschutz unvereinbar ist.
C. Die Auszahlungslimits für Kryptowährungen waren uneinheitlich.
Für Kryptoauszahlungen gibt es in der Regel keine regulatorischen Obergrenzen.
Dennoch führte MyStake restriktive Obergrenzen ein, ohne die Kriterien oder die Begründung zu erläutern.
D. Keine Geldwäsche- oder Bonitätsprüfungen
Ich habe in weniger als vier Monaten rund 400.000 € eingezahlt, und zwar mit folgenden Methoden:
ein französischer Ausweis
eine französische IBAN
Visa/Mastercard
Kryptowährung
Trotzdem erzielte das Casino folgende Ergebnisse:
keine Herkunftsnachweisprüfung der Gelder,
keine Bonitätsprüfung
keine Abkühlungsphasen
keine Einzahlungslimits
Trotz zahlreicher Warnsignale wurde nicht eingegriffen.
Dies ist sowohl aus Sicht der Geldwäschebekämpfung als auch des verantwortungsvollen Spielens äußerst besorgniserregend.
E. Alle Transaktionen waren eindeutig als französische Transaktionen identifizierbar.
Obwohl MyStake von der französischen Regulierungsbehörde (ANJ) gesperrt wurde, ist das Casino:
Akzeptierte Einzahlungen von französischen Bankkarten,
bezahlte Abhebungen auf ein französisches IBAN,
meinen französischen Pass verifiziert.
Dies beweist, dass sie wissentlich den Zugang aus einer verbotenen Gerichtsbarkeit ermöglichten und gleichzeitig die Sicherheitsvorkehrungen für verantwortungsvolles Glücksspiel nicht anwendeten.
Danke
Dear Katarina,
Thank you for your prompt response.
Please find below the clarifications you requested.
1. Did I ever request a self-exclusion from MyStake while mentioning a gambling problem?
Yes. I clearly informed the casino that I was a problem gambler.
In March, shortly after registering, I told them that gambling was harming my life and my daughter’s. At that time, my net losses were around €40,000, and I explicitly mentioned this in the same conversation. Unfortunately, I do not have a screenshot of that chat — it is one of the transcripts MyStake refuses to provide despite my GDPR request.
I also mentioned my gambling problem during several later chats up until 31 May.
Only then did the casino close my account immediately after I raised the issue again.
This demonstrates two essential points:
In March, when losses were still moderate relative to the final amount, they did not act, and allowed months of further deposits.
On 31 May, they finally acted — showing that they knew exactly what they should have done earlier.
2. Do I possess all conversations mentioning this?
No. I only have the conversations that I managed to screenshot, notably:
A full chat from 29 April, where I discussed my losses, my financial situation and the withdrawal limits.
The final chat from 31 May, after which the casino closed the account.
However, I do not have every conversation in which I reported my addiction because the casino:
deletes transcripts, and
refused to provide them under GDPR despite multiple formal requests.
The missing March chat is particularly important, as it proves that the casino allowed months of additional deposits despite an early warning.
3. Is my account blocked now?
Yes. It was closed immediately after my message on 31 May, where I again raised my gambling problem.
4. When was the last time the casino allowed me to deposit?
On 31 May, the same day the account was closed.
This means they continued allowing deposits up to the last minute, even though I had repeatedly signalled a gambling addiction.
The sequence is therefore:
March → first addiction disclosure → account stays open → deposits continue
End of May → addiction disclosed again → account suddenly closed
This inconsistency strongly suggests that MyStake knowingly allowed vulnerable play for months.
B. Arbitrary withdrawal limits
MyStake repeatedly blocked my attempts to withdraw large balances (often over €100,000), claiming fixed limits of:
€7,500/week
€15,000/month
However, on 29 April, they suddenly changed these limits to:
€30,000/week
€50,000/month
I also managed to withdraw €32,000, contradicting the previously stated fixed limits.
This shows the withdrawal policy was not contractual, not transparent and applied arbitrarily, which is incompatible with responsible gambling and consumer protection standards.
C. Crypto withdrawal limits were inconsistent
Crypto withdrawals typically do not have regulatory ceilings.
Yet MyStake still imposed restrictive caps, without explaining the criteria or rationale.
D. No AML or affordability checks
I deposited approximately €400,000 in under four months, using:
a French ID
a French IBAN
Visa/Mastercard
cryptocurrency
Despite this, the casino performed:
no source-of-funds verification,
no affordability assessment,
no cooling-off periods,
no deposit limits,
no intervention, despite multiple red flags.
This is extremely concerning from both AML and responsible gambling perspectives.
E. All transactions were clearly identifiable as French
Despite MyStake being blocked by the French regulator (ANJ), the casino:
accepted deposits from French bank cards,
paid withdrawals to a French IBAN,
verified my French passport.
This shows they knowingly allowed access from a prohibited jurisdiction while simultaneously failing to apply responsible gambling safeguards.
Thanks
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