Was in Filmen über Glücksspiel falsch (oder richtig) dargestellt wird

Viele Menschen sind fasziniert von der Spannung des Glücksspiels, die in Filmen dargestellt wird, wo alles riskiert wird, um einen großen Gewinn einzufahren. Von exzessiven Pokerrunden bis zum Drehen des Roulette-Kessels – viele dieser Szenen fesseln uns vor den Bildschirmen. Aber spielen diese Streifen tatsächlich die Realität wider oder sind sie einfach nur Fiktion? Lassen Sie uns das etwas genauer betrachten.

Wie realistisch sind Casinoszenen in Filmen?

In vielen Kinofilmen oder Streaming-Serien sind unzählige Glücksspielszenen bekannt für ihre Spannung und das hohe finanzielle Risiko, das die Spieler eingehen. Diese Szenen lassen uns auf Grund der herrschenden Spannung den Atem anhalten, weil immer die Möglichkeit besteht, dass etwas Großes passieren könnte. Aber genau hier liegt der Haken: Filme übertreiben an vielen Stellen, um die Handlung des Streifens unterhaltsamer zu machen. Deshalb begegnen wir oft in vielen Verfilmungen übermäßigem Glamour und extrem hohen Gewinnen, die jedoch in der Realität in den allermeisten Fällen nicht vorkommen.

Hierfür dient die Verfilmung Vegas Vacation aus dem Jahr 1997 als gutes Beispiel. Bei dieser Satire wird das Glücksspiel dazu verwendet, die Lacher auf seine Seite zu bekommen. Clark, die Hauptfigur in diesem Film, glaubt, er könne trotz aller Widrigkeiten den großen Gewinn abräumen. In diesem Film hat er aber tatsächlich das großen Glück und streift unzählige Jackpot Gewinne ein, die in der Wirklichkeit nur ganz selten eingefahren werden. In einer Szene kann er sogar bei Keno alle Zahlen richtig tippen und holt sich seinen riesigen Gewinn ab. Vegas Vacation lässt Las Vegas stereotypisch protzig und übertrieben wirken.

Betrachtet man den Film jedoch aus einem etwas anderen Blickwinkel, thematisiert er auch ein ernstes Problem: die Spielsucht. Clark, die Hauptfigur, zeigt klar erkennbare Anzeichen für riskante Spielgewohnheiten, wie beispielsweise die sogenannte „Verlustjagd", bei der immer noch mehr Einsätze getätigt werden, um das zuvor in den Spielen verlorene Geld wieder zurückzugewinnen. Und im Gegensatz zu der im Film gezeigten unrealistischen Glückssträhne ist dieses Spielverhalten typisch für viele Personen, die an der Spielsucht leiden.

Mit den Mythen brechen

In Filmen spiegelt die Darstellung von Glücksspiel manchmal reale Szenarien wider, insbesondere in jenen Verfilmungen, die auf wahren Begebenheiten beruhen. Das bedeutet jedoch nicht, dass jedes einzelne Detail korrekt wiedergegeben wird. Manchmal geht es einfach nur darum, eine bestimmte Wirkung zu erzielen.

Es gibt Filme, die sich auf die Casinowelt an sich konzentrieren, wie beispielsweise „Casino", während andere einzelne Streifen wiederum Casinospiele in den Fokus der Handlung rücken, so gesehen bei „21". Viele Verfilmungen beschäftigen sich auch mit den Problemen und den Schattenseiten des Glücksspiels und thematisieren das Suchtverhalten der Spieler. In diesen Streifen wird das Streben der Spieler behandelt, beispielsweise Ihre im Spiel erlittenen Verluste wieder zurückzugewinnen oder es werden die persönlichen Probleme von Menschen durchleuchtet, die unnatürliche Spielgewohnheiten an den Tag legen. Einer dieser Filme, die sich diesen Themen gewidmet hat ist „The Rounders".

Aber das Glücksspiel kann viele Facetten haben – es wird mit Eleganz und Luxus in Filmen wie James Bonds „Casino Royale" assoziiert bis hin zur Verbreitung der Vorstellung, man müsse ein mathematisches Genie sein, um Karten zählen zu können, wie beispielsweise in „Rain Man". Selbstverständlich sind auch kriminelle Elemente keine Seltenheit, sie kommen etwa in Filmen vor, die sich mit geplanten Überfällen auf Casinos beschäftigen, oder zeigen die Verstrickung der Mafia, wie in „Oceans Eleven" und „Ocean's Thirteen".

Bevor wir uns jedoch genauer mit den einzelnen Filmen und deren Darstellungen des Glücksspiels (ob realistisch oder nicht) befassen, betrachten wir einige gängige Stereotype über das Glücksspiel, die in zahlreichen Verfilmungen vorkommen.

  1. Sehr schnell sehr reich werden

    In vielen Filmen wird man durch Glücksspiel über Nacht zum Multi-Millionär. Doch die Wahrheit liegt ganz wo anders: Die Gewinnchancen sind in den verschiedenen Spielen so berechnet und eingestellt, dass sie immer zugunsten des Casinos ausgelegt sind, daher ist ein hoher Gewinn etwas sehr Unwahrscheinliches, und ganz anders als es in Filmen behauptet wird. Daher ist es immer wichtig, stets verantwortungsbewusst zu spielen, denn entgegen mancher Thesen, die in Büchern oder Filmen publiziert wurden, gibt es in keinem Casinospiele eine absolute Gewinngarantie.

  2. Casinos werden von der Mafia kontrolliert und betrieben

    Oft ist in Verfilmungen zu sehen, das Casinos mit der Mafia in Verbindung stehen, insbesondere an legendären Orten wie Las Vegas. Auf diese Art versuchen die Drehbuchautoren die Spannung zu erhöhen. Heutzutage unterliegen lizenzierte Casinos jedoch strengen Regeln und werden umfassend von Behörden reguliert. Daher gehört die Beteiligung der Mafia zum großen Teil der Vergangenheit an.

  3. Casinos schrecken nicht vor Gewalt zurück

    Betrüger und allzu glückliche Gewinner werden von Schlägertrupps, die von den Casinos organisiert wurden, eingeschüchtert und auch oft verprügelt. So wird es zumindest in einigen Verfilmungen gezeigt. In der Gegenwart werden jene Personen, die das Casino übervorteilen wollen mit Sicherheit nur noch des Casinos verwiesen oder in die Obhut der lokalen Einsatzkräfte übergeben. Gewalt wird von den großen und angesehenen Casinos keineswegs angewendet, und selbst Kartenzählen ist zwar verpönt und unerwünscht, aber nicht illegal.

  4. Die Idee hinter den „Coolern"

    Manche Filme, wie zum Beispiel „The Cooler" aus dem Jahr 2003, suggerieren, dass Casinos spezielle Angestellte zum Einsatz bringen, um jenen Spielern, die gerade eine Gewinnsträhne haben, Pech zu bringen. Aber auch diese Annahme ist reine Fiktion. Es gibt keine magischen oder übernatürlichen Personen in Casinos, die bestimmte Glücksphasen des Spiels unterbrechen können. Diese Sequenzen dienen in Filmen lediglich dazu, die Handlung spannender und interessanter zu gestalten, geben aber keineswegs die Realität der Casino-Welt wider.

  5. Absurde Pokerhände und extrem-hohe Einsätze

    Ein Pokerblatt wie der Royal Flush kommt in Hollywood-Filmen recht häufig vor. In Wirklichkeit sind solche Hände jedoch extrem selten. Auch hier dienen diese großen und dramatischen Poker-Momente in Filmen dazu, Spannung und Außergewöhnliches zu kreieren. Die Spiele in Filmen sind meist viel aufregender als das, was in echten Spielen tatsächlich passiert.

    Außerdem werden gerne von den Filmschaffenden verrückte Szenen abgefilmt, in denen Spieler beispielsweise ihre teure Uhr als Einsatz auf den Tisch werfen. Dabei wird meist darauf vergessen, dass die meisten Leute, die sich am Glücksspiel versuchen, ein vorgegebenes Spielbudget haben, Casinos mit bestimmten Einsatzbereichen arbeiten und solche hohen Einsätze in der Realität nicht akzeptiert werden.

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Spielen Sie immer verantwortungsvoll

Die Art und Weise, wie das Glücksspiel in den Medien dargestellt wird, kann die öffentliche Meinung und deren Wahrnehmung stark beeinflussen. Übertriebene oder gar falsche Informationen über Gewinnchancen und Spielstrategien können missinterpretiert werden und falsche Hoffnungen auf den Ausgang von Spielen wecken.

Eine übermäßige Glorifizierung des Glücksspiels birgt die Gefahr, es zu romantisieren und gleichzeitig seine Risiken zu kaschieren. Es ist wichtig festzuhalten, dass die Erfahrungen mit Glücksspiel individuell unterschiedlich sind, denn die Realität unterscheidet sich immer ein wenig von dem, was wir im Fernsehen, im Stream oder im Kino zu sehen bekommen.

Das Glücksspiel steckt voller Risiken und Gefahren. Wenn Sie das Spielen aber verantwortungsvoll angehen, so kann es zu einem unterhaltsamen Zeitvertreib werden. Und denken Sie stets daran, dass das Glücksspiel kein Weg ist, an das schnelle Geld zu kommen. Es ist lediglich eine kurzweilige Form der Unterhaltung.

Außerdem sollten auch regelmäßige Pausen beim Spielen eingelegt werden, um sich der Risiken bewusst zu werden, die bei der Ausübung dieser Tätigkeit lauern. Bei Bedarf sollte auch professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden. Ebenso ist es ratsam, die Welt der Casinospiele zu verstehen, und zwar noch bevor man zum Spielen beginnt. Dieser Artikel soll dazu beitragen, Mythen zu entkräften, um so ein ausgewogeneres Verständnis vom Glücksspiel und seinen Finessen zu fördern.

Offensichtliche Fehler in Filmen über das Glücksspiel

Viele Filme über das Glücksspiel sind nahezu zeitlos. Uns sind die meisten James Bond Filme bekannt, aber auch die verschiedenen Folgen von Oceans Eleven oder California Split - dem Citizen Kane unter den Glücksspielverfilmungen. Alle diese Spielfilme üben eine enorme Faszination auf die Betrachter aus. Es hat den Anschein, als würde man in einen wundervollen Traum eintauchen, in ein Leben, das die meisten von uns noch nicht kennengelernt haben und es wahrscheinlich auch nie werden. Und wissen Sie was? Manchmal ist das auch gut so.

Obwohl einige dieser Filmklassiker filmtechnisch großartig umgesetzt wurden, wird darin die Welt des Glücksspiels nicht immer korrekt dargestellt. Schauen wir uns einige der größten Schnitzer und Irrtümer in bekannten Glücksspielfilmen an:

  • Casino Royale
  • Casino
  • 21
  • Rounders
  • Ocean's 13

Casino Royale (2006)

Wir leben in einer Welt, die gerne die hohen Einätze beim Glücksspiel sieht, also auch jene, die bei Casino Royale gezeigt werden. Eines der Spiele, das diese enormen Einsätze ermöglicht ist das beliebte No-Limit Texas Hold'em. Dieses Poker-Variante gilt als die Nummer 1 unter den Elitespielen und ist im Allgemeinen auch für seinen hohen Stresspegel bekannt. Anders als bei vielen anderen Poker-Versionen kann man hier sein gesamtes Geld in einer einzigen Hand setzen, was professionelles Verständnis und hohes Können erfordert.

Solche Spiele mit extrem hohen Einsätzen gibt es tatsächlich, diese werden jedoch oft versteckt in privaten Hinterzimmern oder illegalen Spielhallen praktiziert. Der Zugang zu diesen exklusiven Bereichen ist in den allermeisten Fällen eingeschränkt , aber der US-Bundesstaat Nevada bildet hier eine Ausnahme, denn hier ist der Zutritt auch zu privaten Spielsalons erlaubt.

Wer die Atmosphäre eines Pokertisches, bei dem Millionen von Euro auf dem Spiel stehen, in Las Vegas nicht selbst erlebt hat, kann durch Casino Royale zumindest einen Eindruck davon vermittelt bekommen. Aber Vorsicht, einige Szenen in diesem Film sind meilenweit von der Realität entfernt und entsprechen daher auch nicht den Tatsachen.

Zum Beispiel erklären Dealer in hochkarätigen Pokerrunden mit professionellen Spielern normalerweise nicht die Grundlagen des Spiels und halten auch keine Vorträge über die unbedeutenden Details dieser Variante. Die Darstellung des Dealers im Film, der den Spielablauf erklärt, kann daher als völlig unrealistisch angesehen werden.

Die Verwendung blauer Geldscheine, die im Film vorkommen, soll größere Geldsummen symbolisieren, entspricht aber keineswegs den europäischen Gepflogenheiten. Da Casino Royale in Montenegro spielt, kann diese Szene in diesem Kontext aber als durchaus nachvollziehbar angesehen werden.

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Als Le Chiffre (gespielt von Mads Mikkelsen) versucht, einen gewissen Herrn James Bond (Daniel Craig) aus dem Pokerspiel zu nehmen, so sind diese Szenen mehr als übertrieben. Anders als im Film dramatisch dargestellt, finden die langen Verzögerungen, in denen sich die Spieler minutenlang gegenseitig anstarren, in Wirklichkeit nicht statt.

Im Film nimmt der Dealer die Karten jedes Gastes und legt sie auf den Tisch. Dieser Vorgang ist beim professionellen Poker nicht nötig. In einem echten Spiel gäbe es außerdem die sogenannten Nebenpots, in denen die kleineren Einsätzen der anderen Spieler zu finden wären.

Selbst die Darstellung des Aufdeckens der unterschiedlichen Kartenhände ist in der Szene nicht korrekt dargestellt. Normalerweise decken in einer All-in-Situation mit Nebenpots die beiden Spieler mit den höchsten Einsätzen (in diesem Fall Le Chiffre und James Bond) ihre Karten zuerst auf, da sie das meiste Geld im Spiel gesetzt haben. Hier ist es jedoch umgekehrt.

Haben Sie das gewusst? Wenn ein Spieler acht Millionen Dollar setzt, kann er von jedem Spieler ebenfalls nur maximal acht Millionen gewinnen. Den Rest des Pots (der „Nebenpot") kann nur von jenen Spieler gewonnen werden, die mehr eingesetzt haben. Daher kann der All-in-Spieler den gesamten Pot nur gewinnen, wenn er alle Einsätze mitgeht.

Außerdem handelt es sich um ein extrem unrealistisches Szenario, dass alle Spieler in einem riesigen Pot extrem starke Hände haben. Diese Wahrscheinlichkeit liegt bei eins zu einer Million. Und das Ende dieser Kartenpartie, als James Bond mit einem Straight Flush die Oberhand behält, verleiht dem Ganzen zwar einen dramatischen Touch, ist aber gleichzeitig eines der unwahrscheinlichsten Kartenpaare, die man je auf der Leinwand gesehen hat.

Was das Trinkgeldgeben an den Dealer am Ende einer Pokerrunde angeht, so gibt es auch hier unterschiedliche Gepflogenheiten. Die meisten Dealer freuen sich über einen gewissen Anteil am Gewinn eines Gastes – dies stellt auch eine gängige Praxis unter High Rollern in Amerika dar. In europäischen Spielsalons können die Gepflogenheiten jedoch anders sein, und die Meinungen darüber, wann und wie man Trinkgeld gibt, gehen weit auseinander.

Casino (1995)

Casino ist ist ein epischer Kriminalfilm aus dem Jahr 1995, der unter der Regie von Martin Scorsese gedreht wurde. Dieser Klassiker beruht auf dem Bestseller von Nicholas Pileggis „Casino: Liebe und Ehre in Las Vegas".

Casino erzählt die Geschichte von Sam „Ace" Rothstein (gespielt von Robert De Niro), einem jüdisch-amerikanischen Glücksspielexperten, der mit der Leitung des täglichen Casino- und Hotelbetriebs im Tangiers Casino in Las Vegas beauftragt wird.

Zu den weiteren Hauptfiguren gehören Nicky Santoro, ein „gemachter Mann" und Freund von Sam, sowie Ginger McKenna, eine gerissene Trickbetrügerin, die Sam heiratet und mit der er eine Tochter hat.

Haben Sie das gewusst? In der amerikanischen und sizilianischen Mafia wird ein "gemachter Mann" als ein vollwertiges Mitglied in der Gemeinschaft anerkannt. Andere gängige Bezeichnungen für einen „gemachten Mann" ist beispielsweise ein „Good Fella". Interessanterweise arbeiteten Martin Scorsese und Nicholas Pileggi 1990 bereits zuvor einmal zusammen und schufen gemeinsam den Mafia-Kultfilm „Good Fellas".

Die Verfilmung Casino selbst schildert Sams Casino-Betrieb, und dieser beleuchtet die Schwierigkeiten, mit denen er in seinem Job konfrontiert wird, und wie die Verwicklung der Mafia das Casino-Business von Las Vegas über die Jahre hin verändert.

Die Geschichten rund um die Hauptfiguren dieses Streifens basieren auf realen Personen: Sam wurde von Frank Rosenthal, auch bekannt als „Lefty", inspiriert, der von 1968 bis 1981 in Las Vegas die Casinos Stardust, Fremont, Marina und Hacienda leitete. Die Rollen von Nicky und Ginger basieren auf dem Mafia-Killer Anthony Spilotro und der ehemaligen Tänzerin Geri McGee.

Den Filmemachern ist es in diesem Streifen gelungen, die Rolle eines Casino-Verantwortlichen überzeugend darzustellen und einen Einblick in die historischen Gegebenheiten des von der Mafia kontrollierten Las Vegas zu geben. Die filmischen Einstellungen und die Gesamtatmosphäre wirken größtenteils authentisch, dies ist mit Sicherheit auch der Zusammenarbeit von Scorsese mit Pileggi zu verdanken, denn letzterer verfügte über jede Menge Insiderwissen über die Geschehnisse in Sin-City.

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Insgesamt bietet „Casino" einen recht authentischen Einblick in die Glücksspielindustrie von Las Vegas, und wird gleichwohl von realen Ereignissen und Personen inspiriert. Der Film konzentriert sich auf die Leitung eines Casinos in früheren Zeiten, und nicht nur auf ein bestimmtes Casinospiel.

Aber eine Szene verdient dennoch unsere besondere Aufmerksamkeit. Diese zeigt Spieler beim Blackjack an einem Tisch, an dem ein Spieler seinen Einsatz mit einer Acht verdoppelt, obwohl der Dealer eine Zehn als eigene Hand hat – ein Zug, den erfahrene Spieler normalerweise nicht machen.

Im Film gewinnt der Spieler trotzdem, was die Casinobetreiber dazu veranlasst, die Situation genauer zu untersuchen. Ist es reiner Zufall oder steckt Betrug dahinter? Ist der Spieler ein Betrüger?

Man kann davon ausgehen, dass Casino-Betreiber und deren Angestellte, einschließlich dem Sicherheitspersonal, die häufig auch als Türsteher bezeichnet werden, auch heute noch verdächtige Personen genauer unter die Lupe nehmen. Im Film sieht man sie mit ernster Miene in der Nähe des Spieltisches stehen.

In der Gegenwart ermöglichen moderne Überwachungsmethoden den Betreibern jedoch, richtungsweisende Entscheidungen aus der Ferne zu treffen. Eine fortschrittliche Kameratechnik und der Einsatz der KI erfassen jedes noch so kleine Detail des Spiels, und die bedrohlich wirkenden Türsteher, die einen auf jeder Casino-Etage beobachten, gehören in den meisten Fällen bereits der Vergangenheit an.

Auch die Anwendung von körperlicher Gewalt gegen Kunden ist längst passé. Im 21. Jahrhundert, das durch strenge Regulierungen durch Glücksspielbehörden und von Konzernauflagen geprägt ist, sind solche Praktiken nicht mehr an der Tagesordnung. Die in „Casino" beschriebene Geschichte mag in früheren Zeiten der Realität entsprochen haben, ist aber heute nicht mehr zeitgemäß.

21 (2008)

21, entstanden unter der Regie von Robert Luketic, ist ein US-amerikanischer Film über einen Coup, der von der wahren Geschichte des MIT Blackjack Teams inspiriert wurde, und wie sie in Ben Mezrichs Bestseller „Bringing Down the House" aus dem Jahr 2003 beschrieben wurde.

Das MIT Blackjack Team bestand aus Studenten und Absolventen renommierter Universitäten wie beispielsweise dem MIT und Harvard, und nutzte Kartenzähltechniken und ausgeklügelte Strategien, um Casinos weltweit auszutricksen.

In der Verfilmung wird Blackjack und dessen Regeln zwar korrekt erklärt, aber in anderen Bereichen der Geschichte kommen künstlerische Freiheiten zum Einsatz, um die dramatische Wirkung beim eigentlichen Spielen zu verstärken. So verfahren viele Hollywood-Filme wenn es um die Fertigkeit des Kartenzählens geht.

Die offensichtlichste Ungenauigkeit im Film kann in der Aussage einer der Hauptfiguren nachvollzogen werden: „Beim Blackjack steckt nicht so viel Strategie dahinter, wie die meisten Leute denken."

Diese Aussage ist natürlich falsch. Denn Blackjack, vor allem dann, wenn man es professionell spielt, ist ein Kartenspiel, bei dem es vor allem auf die Strategie ankommt. Denn der Ausgang jeder einzelnen Spielrunde hängt maßgeblich von den verwendeten Fertigkeiten des Spielers ab.

Im Film wird auch eine Gruppe von Universitätsstudenten vorgestellt, allesamt mathematische Genies, die von Professor Micky Rosa (Kevin Spacey) betreut wird, und als neues Mitglied ist auch Ben Campbell (Jim Sturgess) dabei. Ben ist ein brillanter Student und gilt als ein Ausnahmetalent, denn er hat bei allen SAT-Tests außergewöhnlich hohe Punktzahlen erzielt. Das allein qualifiziert ihn schon als „Big Player".

Die sogenannte „Big Player"-Strategie beim Blackjack wurde schon im Jahr 1971 von der Blackjack-Legende Al Francesco entwickelt. Er stellte ein Team von Blackjack-Spielern zusammen, die gemeinsam zusammenarbeiten sollten, um die Casinos beim Blackjack zu schlagen. Sein Team bestand aus sieben Mitgliedern. Sechs von ihnen waren Statisten. Ihre Aufgabe war es, die Tische mit den höchsten Kartenwerten zu finden. Dem anderen Mitglied, dem „Big Player", wurde signalisiert, sich an den ausgesuchten Tisch zu setzen.

Beim professionellen Blackjack ist jedoch, obwohl auch hier der Erfolg auf bestimmten mathematischen Prozessen beruht, die Fähigkeit zum Multitasking und die Aufmerksamkeit für die Casino-Umgebung überaus wichtig. Die Personen, die Karten zählen, selbst die „Big Player", müssen keine Genies sein oder einen extrem hohen IQ haben.

Aber auch das großzügige Trinkgeldgeben an Casino-Mitarbeiter wird in diesem Film thematisiert, denn normalerweise geben Spieler nicht bei jeder Gelegenheit ordentlich Schmattes. Den professionellen Blackjack-Spieler ist bewusst, dass dies ihre Gewinnmarge erheblich senken würde.

Außerdem war es in dieser Verfilmung offensichtlich, dass die einzelnen Kartenzähler die High-Low-Methode verwendet haben. Interessanterweise muss man bei diesem System den laufenden Zählerstand in den tatsächlichen Zählerstand umrechnen, und sie erklären oder verwenden den tatsächlichen Zählerstand nie. Das bedeutet schlichtweg, dass sie die Strategie nicht richtig anwendet haben, oder dies zumindest nicht zugeben.

Die Krönung dieser Ungenauigkeit besteht darin, dass das Team nur dann ein Spiel verliert, wenn sie ihren Emotionen freien Lauf lassen. Ist dies nicht der Fall, gewinnen sie Abend für Abend ihre Spiele.

Aber in Wirklichkeit können professionelle Blackjack-Spieler nur deshalb lange Zeit im selben Casino spielen, ohne dass es Konsequenzen hat, weil sie nicht immer gewinnen. Und das ist schlichtweg unmöglich, selbst wenn sie die Karten perfekt zählen.

21
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Insgesamt gelingt es dem Streifen „21" recht gut, die Spielregeln von Blackjack zu erklären und aufzuzeigen, wie es am besten gespielt wird. Es ist auch spannend zu sehen, wie ein Team von Kartenzählern mit einem respektablen Vorteil zusammenarbeiten kann (vielleicht mit Ausnahme der Szene, in der sie am Abend zuvor Karten zählen und dabei etwas zu viel trinken).

Aber genau hier wird es kompliziert. In der Verfilmung wird nicht so genau auf die Ungenauigkeiten beim Kartenzählen eingegangen, und es kommen viele inszeniert Situationen vor, die zwar die Handlung verstärken, aber in der realen Casinowelt nicht so vorkommen.

Die Hauptfiguren tragen zum Beispiel im Film selbst gerne Verkleidungen. Verkleidungen sind auch heute noch üblich, aber im Film gibt es da eine kleine Verwechslung. Die Hauptdarsteller versuchen, nicht zusammen gesehen zu werden und die Gesichtserkennungssoftware auszutricksen, aber es gibt einige Szenen, in denen sie gemeinsam das Casino betreten oder verlassen.

Die beste und hochentwickelte Gesichtserkennungssoftware funktionierte übrigens schon vor den Dreharbeiten zu diesem Film einwandfrei. Und nur zur Info: Kartenzählen ist keineswegs illegal. Worüber machten sich die Studenten und ihr Professor also solche Sorgen?

Rounders (1998)

Der Großteil der Handlung spielt in der halbseidenen Unterwelt, in der illegale Pokerspiele an der Tagesordnung stehen. In diesem Film wird man protzige Casino-Säle, professionelle Casino-Tische oder das hell erleuchtete Las Vegas vergeblich suchen. Stattdessen bietet der Film einen Einblick in die Welt der extrem gefährlichen Untergrund-Pokerspiele, die tatsächlich auch heute noch existiert.

Die Handlung ist um zwei junge Pokerspieler aufgebaut, die versuchen, genügend Gewinne einzufahren, um ihre hohen Schulden zu begleichen. Regisseur John Dahl besetzte die Hauptrollen mit Matt Damon als Mike und Edward Norton als seinem besten Freund „Worm".

Rounders ist einer der beliebtesten und bekanntesten Poker-Verfilmungen aller Zeiten, dennoch finden sich darin einige kleinere Regiefehler. Beispielsweise sieht man in mehreren Szenen des Films Pokerspieler beim Austeilen der Karten.

Bei Spielen mit extrem hohen Einsätzen möchte man natürlich nicht, dass die Spieler selbst die Karten austeilen, denn der Dealer könnte sich selbst bei dieser Tätigkeit einen Vorteil verschaffen – ein Umstand, der Spieler, selbst in Untergrundkreisen, sehr beunruhigt, und Betrug kommt auch dort gar nicht gut an.

Rounders" ist auf jeden Fall seinem Ruf gerecht geworden. Bei diesem Streifen handelt es sich um einen großartigen Pokerfilm, der die Prinzipien des Pokers und seine Gefahren gut veranschaulicht. Es wird auch oft darauf verwiesen, dass es beim Poker nicht nur um das Kartenspielen selbst geht, sondern auch darum, den Kontrahenten und seine Strategien auszulesen.

Durch Voice-over-Kommentare im Film hören wir Mikes Gedanken, auch während er die anderen Spieler ständig analysiert. Er hat die Fähigkeit entwickelt, die Mimik und das Verhalten der anderen Spieler zu deuten und vorherzusehen, wie sie auf seine eigenen Aktionen reagieren würden. Wie Mike sagt: „Wenn du den Trottel am Tisch nicht in der ersten halben Stunde erkennst, dann bist du selbst der Trottel."

Auch in der echten Welt des Poker kennen sich die erfahrenen Spieler untereinander und haben ein Gespür für das Können und die Strategie der anderen. Diese Spieler „spielen die Runden" in verschiedenen High-Roller Spielen, daher der Titel „Rounders".

Erfahrene Pokerspieler müssen aber auch gut mit Spielstatistiken umgehen können. Sie müssen ihre Gewinnchancen mit bestimmten Karten im Blick haben und die folgenden Spielsequenzen vorausplanen. Genau damit beschäftigt sich „Rounders". Der Film ist deutlich realistischer als „Casino Royale", da hier authentisches Pokerspiel mit realen Kartenhänden gepflegt wird, aber auch Strategie, Vorausdenken und Entscheidungsfindung stehen bei diesem Spielen mit extremen Einsätzen im Vordergrund.

Eine Sache sollt man aus „Rounders" auf jeden Fall mitnehmen: Selbst für die erfahrensten Spieler bleibt Poker ein Glücksspiel. Der Film setzt sich außerdem mit vielen weiteren Aspekte des Glücksspiels auseinander, die zwar relativ unauffällig behandelt werden, dafür aber umso treffender.

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Betrachten wir beispielsweise „Worm" im Vergleich zu Mikes Freund und Pokermentor Joey Knish (John Turturro). Joey Knish weiß wie seine Gewinnchancen stehen und spielt daher die meiste Zeit eher konservativ. Er weiß, dass es diese Vorgehensweise zum Erfolg führen kann, aber selten zu einem großen Gewinn.

Er verdient damit seinen Lebensunterhalt und kann seine Familie durch Geduld und Beständigkeit beim Pokern über die Runden bringen. Knish verspürt nicht unbedingt den Drang nach einem großen Gewinn und ist nur so erfolgreich, wie er sein muss. Für ihn ist Poker eine zusätzliche Einnahmequelle, nicht mehr. Er kann als der Realist von beiden bezeichnet werden.

Im krassen Gegensatz dazu steht „Worm", der nach seiner Haftentlassung sofort zum Pokern zurückgekehrt ist. Er ist kein technisch versierter Spieler, und auch die Geduld zählt nicht zu seinen Stärken. Er ist ein Meister der Fingerfertigkeit und des cleveren Übervorteilens seiner Gegner. Für ihn geht es um den puren Nervenkitzel, wenn er die anderen Spieler übertrumpfen kann, und es geht ihm auch um die Liebe zum Risiko und zum Glücksspiel.

Rounders wirft einige der schwerwiegendsten Folgen des Glücksspiels auf, aber dennoch wird Poker als glamourös und aufregend dargestellt. Diese Darstellungen kann für manche unbedarften Spieler irreführend sein und zu einer falschen Einschätzung von Casinospielen führen.

Werden diese Szenen im Film objektiv betrachtet, so erfüllt „Worm" eindeutig alle Kriterien für ein Suchtverhalten und leidet unter den Symptomen des problematisches Glücksspiels. Im realen Leben verursacht diese Sucht ernsthafte Probleme. Betrachten Sie diesen Film also eher als Warnung, bestenfalls als Unterhaltung, und keineswegs als Inspiration und hüten Sie sich vor diesem Umgang mit dem Glücksspiel. Und seien Sie achtsam, wenn Sie die folgenden Vorboten einer Spielsucht an sich oder Personen in Ihrer Nähe feststellen:

  • Es besteht das Bedürfnis, immer höhere Geldbeträge einzusetzen, um zusätzliche Spannung und Nervenkitzel zu erleben.
  • Man fühlt sich unruhig und ist sehr reizbar, vor allem wenn man mit dem Spielen aufhören soll oder es zumindest einschränken muss.
  • Die Versuche scheitern, das eigene Spielverhalten zu kontrollieren, einzuschränken oder ganz die Finger davon zu lassen.
  • Ständig dreht sich alles nur um das Spielen.
  • Gespielt wird auch, wenn man unter Stress leidet.
  • Zum Spielen (am nächsten Tag) zurückzukehren, um die erlittenen Verluste wieder wett zu machen.
  • Das eigene Spielverhalten wird negiert bzw. das Ausmaß der eigenen Spielsucht wird verschleiert.
  • Bestehende Beziehungen oder Dienstverhältnisse, Ausbildungs- oder Karrierechancen werden gefährdet oder gehen komplett verloren.
  • Es besteht finanzielle Abhängigkeit von anderen Personen im Umfeld des Betroffenen. Diese versuchen die finanzielle Notlage des Spielsüchtigen zu mindern.

Oceans 13 (2007)

Oceans 13 ist ein Film unter der Regie von Steven Soderbergh, in dem sich alles um einen ausgeklügelten Überfall im Casino-Business dreht. Diese Verfilmung ist der letzte Teil der Ocean-Trilogie, zu der auch Ocean's 12 aus dem Jahr 2004 und Ocean's 11 (2001) gehören. Zum hochkarätigen Besetzung dieses Films gehören Weltstars wie George Clooney, Brad Pitt, Andy García, Matt Damon, Al Pacino und viele andere.

Die Person, um die sich in diesem Kassenschlager alles dreht, ist Danny Ocean (gespielt durch George Clooney). Mr Ocean versammelt seine Crew ein letztes Mal um sich und plant, das Casino „Bank" in der Eröffnungsnacht komplett auszurauben.

Damit auch diese Verfilmung dramatisch wirkt, wurde vieles in diesem Streifen übertrieben. „Ocean's Thirteen" ist bei Weitem keine realistische Darstellung eines Casinos oder von Casinospielen, geschweige denn eines Überfalls auf einen Glücksspieltempel.

Jedes kleinste Detail in dieser Scheinwelt ist extravagant, überbordend oder wird manchmal sogar absurd dargestellt. Jedoch beruhen viele Szenen und Abläufe auf realen Gegebenheiten. Das Problem ist nur, dass sie alle Szenen übertrieben dargestellt und umgesetzt wurden.

Überwachungseinrichtungen sehen beispielsweise nicht so aus wie in „Ocean's 13". Die Sicherheit der Überwachungsräume wird in der realen Welt durch einen extrem eingeschränkten Zugang ermöglicht, die auch nur für wenige Mitarbeiter gelten und die ein sicheres Passwort benötigen, um in diese hochgesicherten Räumlichkeiten zu kommen. Normalerweise sind diese Sicherheitsbereiche eines Casinos viel einfacher eingerichtet und in der Größe bedeutend kleiner. Im Gegensatz dazu wirkt die Situation in Oceans 13 absurd protzig.

Um die Handlung dieses Films noch weniger realitätsnah zu gestalten, gibt es eine Komplettabriegelung, die es dem Besitzer und den leitenden Angestellten bei akuter Gefahr nicht ermöglicht, das Sicherheitszentrum des Casinos zu betreten. Selbstverständlich ist eine solche Abriegelung im echten Leben zwar möglich, wird aber nie so weit gehen wie in diesem Film, wo die Protagonisten nicht einmal um Hilfe rufen oder herausfinden können, was im Moment gerade vor sich geht.

Ocean's Thirteen
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Käme es in der Realität vor, dass die Überwachung oder gar die Sicherheit des Casinos gefährdet wäre, so würden die Casinobetreiber sofort den Betrieb einstellen und kein weiteres Spiel wäre mehr möglich. In Oceans 13 wird jedoch vom Betreiber nicht daran gedacht, die Spiele auch nur kurzfristig zu unterbrechen. Die Situation ist weit hergeholt, um dem Zweck des Films zu dienen.

Beispielsweise kann hier die Szene des Films genannt werden, in der Rusty (Brad Pitt) und Danny an einem Würfeltisch sitzen. Rusty setzt zwischen 100.000 und 150.000 Dollar pro Spielrunde auf „Strip Eyes", also einen Wurf mit zwei Einsen. Kein reguläres Casino der Welt würde einen so hohen Einsatz annehmen, und wenn etwas an der Wette verdächtig wäre, würde das Spiel sofort abgebrochen.

Aber, wir sind im Film, diese Spielrunden werden nicht gestoppt. Rusty und Danny spielen mit den zuvor in Mexico geschickt manipulierten Würfeln und gewinnen Einsatz um Einsatz im klassischen Hollywood-Stil.

Es ist hinlänglich bekannt, dass es unterschiedliche Methoden gibt, die Würfel, die im Casino verwendet werden, zu manipulieren. So können beispielsweise die Würfelkanten abgeschliffen werden oder es können magnetische oder andersartig gezinkte Würfel zum Einsatz kommen.

Das im Film vorkommende Spielgerät verhält sich jedoch überaus merkwürdig, und es ist offensichtlich, dass diese Würfel zuvor manipuliert wurden. Die Casino-Mitarbeiter und das Sicherheitspersonal hätte diese Situation in der Wirklichkeit nicht durchgehen lassen.

Außerdem ist es höchst unwahrscheinlich, dass so viele Spieler im Casino - noch dazu am Eröffnungstag - so hohe Einsätze tätigen, und noch unwahrscheinlicher, dass so viele bei diesem Anlass gewinnen. Für jeden Einsatz gibt es an jedem Tisch einen bestimmten Höchstbetrag, der maximal eingesetzt werden kann. Daher ist das fiktive Szenario, in dem die im Casino gewonnenen Geldbeträge über den Köpfen aller anwesenden Spieler blinken und sich permanent in die Höhe schrauben, völlig unrealistisch.

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